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The Last Revelation

Das vierte Abenteuer der allseits bekannten Hobbyarchäologin beginnt bereits in ihrer Jugend (ich weiß, das klingt nicht sehr logisch). Wir erleben Lara im zarten Alter von 16(?) Jahren, die an der Hand von Werner von Croy ihre ersten Erfahrungen auf dem Gebiet der Mythologie sammelt. Da Werner nach einem "kleinen" Fehler vorzeitig aufgeben muß, nimmt Lara die Sache selber in die Hand und hat es schließlich mit keinem geringeren als dem Gott "Set" zu tun, der ja bekanntlich als der Herrscher über das Böse gilt und mal so nebenbei Tod und Verwüstung verbreitet.

The Last Revelation (die letzte Offenbarung) markiert den vorläufigen Endpunkt der Tomb Raider Reihe in der bisherigen Form und hat, um es gleich vorweg zu nehmen, deshalb auch ein "offenes Ende".

Wichtig: meine Beschreibungen sind sehr ausführlich und lassen keine Fragen offen. Es soll ja Leute geben, die nicht einen Monat lang an einem Level sitzen wollen und deshalb die CD in den Schrank legen, was auch nicht der Sinn der Sache sein kann. Wer es lieber etwas sportlicher mag, liest nur „Worum geht’s?“, die Liste der Gegenstände und diese Einleitung, womit es meistens auch schon gehen müßte. Die Gegenstände stehen in der Reihenfolge, in der ich sie gefunden habe, es ist aber auch teilweise eine andere Reihenfolge möglich, lasse dich also davon nicht verwirren. In dringenden Fällen hilft der Text oder eins meiner savegames, bevor der Arzt kommt. Schließlich ist ein Spiel, das man nicht schafft, ein „schlechtes“ Spiel. Der „Level-skip-cheat“ (nächstes Level) ist übrigens nicht zu empfehlen, da dann meistens wichtige Gegenstände fehlen, ohne die man nicht weiter kommt, ganz zu schweigen von Muni/Medi. Nimm lieber eins meiner savegames, dann hast du auch ordentlich Verpflegung.

Die Steuerung hat sich im Vergleich zu TR 2 und 3 (siehe auch Einleitung TR 2 bzw. TR 3) praktisch nicht geändert, auch die dort stehenden grundsätzlichen Tips sind die selben. Neu ist zum Beispiel, daß Lara jetzt um die Ecke hangeln und manche Türen mit der Hand(lungstaste) öffnen kann. Andere Türen, Kisten oder Vasen müssen mit der Pistole bearbeitet werden, wobei Lara aber manchmal knien muß (Taste „Punkt“). Auch das Brecheisen leistet nützliche Dienste, wenn es darum geht, Türen zu öffnen, Gegenstände aus der Wand zu holen oder irgend etwas anderes zu betätigen. Manche Fundstücke müssen erst im Inventar kombiniert werden, um sie benutzen zu können. Dort kann man auch den Revolver oder die Armbrust mit dem Laser ausrüsten, wodurch Lara punktgenau zielen kann, was manchmal nicht nur bei Angreifern nötig ist, sondern auch bei diversen anderen Gegenständen. Lara kann jetzt nicht nur Kisten schieben/ziehen, sondern auch Regale oder andere Objekte, die zum Teil auf bestimmte Standorte verschoben werden müssen. Im gesamten Spiel sind 70 Geheimnisse versteckt, die weitere Ausrüstungsgegenstände einbringen, ausgenommen die ersten 8 im Training. Wenn du eins entdeckst, hörst du einen besonderen, „geheimnisvollen“ Klang. Sie sind aber nicht nötig, um das nächste Level zu erreichen. Die anderen Gegenstände natürlich schon. Leider bringt das sammeln aller Geheimnisse im Vergleich zu früher keinerlei Vorteil, aber man kann damit bei Freunden angeben (oder auch nerven).

Hier nun eine Sammlung weiterer nützlicher Tips:

Es wird oft ziemlich dunkel und du solltest mit Fackeln sparsam umgehen. Um eine dunkle Gegend zu untersuchen, kannst du auch das Fernglas benutzen, das mit der Handlungstaste „beleuchtet“ wird und mit „Punkt“ und „Bindestrich“ vergrößert/verkleinert. Die Leertaste bringt dich wieder zur Normal-Ansicht. Oder du untersuchst einen Bereich mit Fackeln, und wenn du alles gesehen hast, lädst du ein vorheriges savegame. Die einfachste Methode besteht darin, die Vorhänge zu schließen und die Helligkeit des Monitors zu erhöhen (also nur nachts spielen!?!). Pistolenschüsse können auch kurz Licht spenden.

Wie funktioniert der Kompaß? Die rote Nadel zeigt immer auf die Himmelsrichtung, in die Lara (nicht die Kamera!) gerade blickt.

In manchen Levels kann Lara kurz in das vorherige zurückgehen und so „kostenlos“ ihre Gesundheit aufladen. Achte dabei aber darauf, ob nachher noch alle gesammelten Gegenstände im Inventar sind. Apropos Gesundheit: wenn während einem Kampf oder einer gefährlichen Aktion der Balken drastisch abnimmt, kannst du jederzeit die Taste „9“ für ein großes oder „0“ für ein kleines Medipack drücken.

Wenn du an einem Seil oder einer Stange hängst, kannst du dich mit links/rechts drehen und mit auf/ab hinauf bzw. hinunter klettern. Lasse dich immer bis zum Ende des Seils hinab (wichtig!) und schwinge (Taste Bindestrich) genau in Richtung des nächsten Vorsprungs oder Seils. Wenn Lara richtig schön in Fahrt und am höchsten Punkt ist, drückst du zusätzlich Sprung vorwärts, um sicher auf dem nächsten Vorsprung (oder Seil) zu landen (das ganze hat mir bei meinem ersten Versuch auch graue Haare eingebracht!). Beim Schwingen von Seil zu Seil ist folgendes zu beachten: die Seile müssen von der Kamera her gesehen (also nicht mit der Umschauen-Taste!) absolut deckungsgleich sein, du darfst also praktisch nur ein Seil sehen!

Sehr nützlich ist der „Pistole mit Laser-Trick“: kombiniere die Armbrust oder den Revolver mit dem Laser und benütze beides. Dann drückst und hältst du die Umschauen-Taste, um zu zielen, und zusätzlich die Taste „1“. Dies ist die Direktwahltaste für die Pistolen, und du hörst auch, daß Lara die Pistolen zieht. Jetzt kannst du mit „Punkt“ und „Bindestrich“ vergrößern/verkleinern, also nicht nur mit der Präzision des Lasers schießen, sondern auch auf größere Entfernungen und dabei schwere Munition sparen. Dieser Trick eignet sich besonders, um Skelette von einer sicheren Stelle aus zu enthaupten. Du mußt also genau auf den Kopf zielen. Dann laufen sie ziellos herum und eliminieren sich irgendwann von selber.

Es kann sein, daß während des Spiels plötzlich unerklärliche Fehler auftreten und du nicht weiterkommst. Das liegt manchmal an der Grafikkarte und du mußt dann zeitweise im Setup eine niedrigere Auflösung wählen, mit den Einstellungen experimentieren oder notfalls in den Software-Modus wechseln. Apropos Grafikkarte: es ist (nicht nur für dieses Spiel) dringend zu empfehlen, sich die neuesten Treiber für Grafik- und Soundkarte zu besorgen, z.B. im Internet. DirectX 8 kann auch nicht schaden.

Der momentane Bildschirminhalt kann bei Windows 98/ME mit der "Druck-Taste" in die Zwischenablage kopiert werden (Screenshot). Dort muß man es natürlich mit einem geeigneten Grafikprogramm herausholen, bevor man weitere macht, da ja bekanntlich nur eine Datei hineinpaßt.

Die Gegner haben es auch diesmal wieder faustdick hinter beiden Ohren. Fangen wir bei den kleinsten an:

  • Käfer: (ohne Ohren) sehr lästig, da sie dir ständig hinterherlaufen und sich nicht mit Pistolen vertreiben lassen. Suche schnell eine höhere, sichere Stelle oder das weite.
  • Heuschrecken: noch lästiger, da auch klettern nichts hilft, so wie im echten Leben. Ducke dich und warte oder krieche, bis sie weg sind. So nimmt Lara am wenigsten Schaden. Gefunden von AIAS-5: Wenn man die Biester loswerden will, muss man einfach schnell speichern und danach wieder neu laden, und weg sind sie.
  • Die altbekannten Fledermäuse reagieren wenigstens noch auf Pistolen.
  • Skorpione: sie sind teilweise auch giftig und Lara wird durch einen Biß vergiftet, was du daran erkennst, daß ihr Blick getrübt wird und das Bild seltsam zu schwanken beginnt (es handelt sich also nicht um einen Programmfehler oder einen Computervirus!). Dann muß sie zügig ein kleines Medipack nehmen. Diese lustigen Gesellen gibt es auch noch in der Variante Riesen-Skorpion mit Betonung auf riesig sowie giftig, wobei nur (beten und) riesige Waffen helfen, nachdem du den ersten Schock überwunden hast. Meine Empfehlung: drei Explosivpfeile in dringenden Fällen oder sechs Schuß mit dem Revolver/Gewehr.
  • Die großen Käfer/Vögel wollen dein Gewehr sehen.
  • Der Zoo wird auch durch einen prachtvollen Hammerhai bereichert, aber Lara hat diesmal keine Harpune, also ist Tempo gefragt.
  • Mumien: sie sind zum Glück langsamer als in TR1 (ziemlich langsam, wahrscheinlich, weil sie erkältet sind, ist ja klar, in diesen kalten Gräbern...). Da hilft eigentlich nur Abstand halten. Wenn du unbedingt Munition an denn „Mann“ bringen willst, hilft nur ein Explosivpfeil.
  • Skelette: auch ziemlich unangenehm, denn wie soll man einen Toten erschießen? Aber ein Explosivpfeil mit der Armbrust zerlegt die Knochenmänner dauerhaft. Du kannst sie auch mit dem Gewehr ins Wasser oder eine Grube schubsen. Eine lustige andere Methode besteht darin, mit dem Laser auf den Schädel zu zielen, dann laufen sie kopf- und harmlos in der Gegend herum, was einfach komisch aussieht (siehe auch „Pistole mit Laser-Trick“).
  • Seltsame, fliegende Geister: hier mußt du schnell den passenden „Gegengeist“ finden, was natürlich leichter gesagt als getan ist. Feuergeister reagieren verständlicherweise allergisch auf Wasser, andere mögen die kleinen, goldenen Vogelstatuen nicht, die sich leider geschickt tarnen, sogar in Vasen.
  • Säbelschwinger: sie haben die unangenehme Eigenschaft, sich mit ihrem Säbel vor deinen Kugeln schützen zu können. Dann mußt du die Pistolen kurz einstecken, um sie wieder aus ihrer Deckung zu locken. Leider haben manche davon zusätzlich auch noch automatische Handfeuerwaffen (Uzi).
  • Die Kuh Elsa: Elsa ist kugelsicher und schlecht gelaunt, erledigt aber für dich die Schwerarbeit, wenn du sie zu Objekten lockst, die zerlegt werden sollen, wobei du natürlich im letzten Moment bei Seite springst (wie diese schwedischen Toreros).
  • Blechheinis: fleißig springen und auf den Brustpanzer schießen, Pistolen genügen.
  • MGs, Schußanlagen: sie haben eine Schwachstelle, auf die du (natürlich rechtzeitig vorher) mit dem Laser-Trick zielen kannst.
  • Schützen aller Art entdeckst du besser vorher und gibst aus sicherer Entfernung gezielte Schüsse ab, oder „um die Ecke“. Manchmal hilft auch weglaufen. Manche Schützen kannst du dazu bringen, vom Gewehr auf den Granatwerfer zu wechseln, was besser ist, da die Dinger kaum treffen.
  • Hammerschwinger und große Drachen sind unbesiegbar, siehe Hammerhai.
  • Ein allgemeiner Trick bei fast allen Arten von Gegnern ist, pausenlos Rollen zu machen und dabei mit Pistolen zu feuern (wenn sie schon bei dir sind). Wenn du unter Beschuß stehst, hilft ständiges seitliches hin- und herspringen plus feuern, dadurch treffen dich weniger Kugeln, bloß nicht wie angewurzelt stehen bleiben!
  • Der Endgegner (Set) ist diesmal kugelsicher, du brauchst also im Verlauf des Spiels nicht mit Munition zu sparen und dir alles für den Schluß aufheben. Was du zum Schluß brauchst, sind viele, viele Medipacks. Achte während des Spiels also mehr auf deine Gesundheit.

Neu in Laras Waffenarsenal ist die Armbrust mit drei verschiedenen Arten von Pfeilen. Die Giftpfeile sollen den Gegner langsam einschläfern, wobei die Betonung auf „langsam“ liegt, das ganze dauert also zu lange. Sehr gut sind allerdings die Explosivpfeile, die richtig schön Kleinholz machen, leider findest du davon nur relativ wenige. Außerdem kannst du sie sowie den Revolver mit dem Laser kombinieren und so punktgenau zielen. Beim Granatwerfer gibt es jetzt auch drei Arten von „Futter“, allerdings ist mir der Sinn der Leuchtgranaten nicht so ganz klar. Sie sollen den Gegner blenden und du kannst inzwischen eine Tasse Tee trinken oder so.

Meine Savegames sind ehrlich entstanden, also ohne Cheat (Betrug), und enthalten alle Geheimnisse und Gegenstände sowie massenhaft Muni/Medi, funktionieren aber nur mit der normalen, ungepatchten Version.

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Letzte Aktualisierung: 25.06.2017

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