Tomb Raider - The Raiders Teil 7

 

 

 

Tengoku Elen

 

Kleine Missverständnisse
Jan und ich saßen gerade am Strand von East Mile. Er machte die ganze Zeit so lustige Witze und lächelte mich immer dabei freundlich an und ich natürlich auch freundlich zurück. Am Ende des Witzes musste ich zwar erst ein paar Sekunden überlegen, um den Witz zu verstehen, aber dann verstand ich ihn und lachte wieder. Er hatte sich seit der letzten Zeit ganz schön verändert. Wir saßen noch eine weile nur so da und lächelten uns freundlich an. Doch plötzlich zog sich Jan seine Jacke aus. Im ersten Moment dachte ich er würde sich jetzt gleich über mich stürzen und versuchen mich zu küssen, aber das konnte ja gar nicht sein. Ich hab ne´ Fantasie! „Ganz schön warm heute, nicht war?“ Fragte ich Jan. „Du sagst es! Nicht zum aushalten!“ , stimmte Jan mir zu. Und schon nach diesen Worten zog er sich auch noch sein T-Shirt aus! Tja, jetzt war er oben ohne!(Wow! Respekt! Muckkies hat er!!! Aber hallo!)Und auch genau jetzt kriegte ich wieder das Gefühl er wolle was von mir. Ich konnte es nicht abschalten. Ich glaubte es kaum!; Nun stand Jan in Boxer-Shorts da! Er hatte sich auch noch die Hose runter gezogen! `Oh, Gott, oh, Gott! Was soll ich denn jetzt machen?!` , dachte ich völlig in Panik. `Soll ich’s tun?, soll ich’s nicht tun?` Doch dann entschied ich mich dafür, dass ich ihm freie Bahn geben würde, wenn er versucht mich zu küssen. Er stand immer noch vor mir und lächelte. Dann tat er etwas, wobei ich fast vor Peinlichkeit und Demütigung im Bonden versunken währe; Jan holte aus und sprang mit einem glattem Startsprung in den See! Und ich dachte er wolle einen romantischen Zungenkuss, oder so was!!! Wie peinlich!!! Jan war mittlerweile wieder aufgetaucht und rief mir zu; „Hey, Alex das Wasser ist super erfrischend! Komm doch auch rein!“ „Oh, ähm...O.K, ich zieh mich nur noch schnell um.“ So endete der Tag (schnief) mit Jan. Na ja wir würden uns ja immer sehen. Jeden Tag um genau zu sein. Jan ist nämlich Lehrer auf der Zauberschule Shockwarts.(Kommt von Schokolade) Er
unterrichtete die Schüler und Schülerinnen, die den Elementkurs belegen wollen (dass waren dann auch die meisten), Verteidigungszauber, Angriffszauber und, ich weiß nicht mehr, ob er das noch macht, im Chor. Tja, und da ich einer, der tausend, Schüler bin und ihn (ganz zufällig) im Elementkurs und Verteidigungszauber als Lehrer habe sehen wir uns halt jeden Tag.

Oh, Besuch!
Es war mal wieder ein Schultag vergangen. Kiara, Lena, Yara und ich saßen in unserem Zimmer und plauderten. Plötzlich zerklirrte ein Fenster und wir drehten uns alle um. Es war ein Brief, der durch das Fenster geflogen war! Yara wollte unbedingt wissen, an wen der Brief adressiert war und versuchte ihn zu fangen; und schwupp, schon befand sich der Brief in ihren Händen. „An wen ist der?“ , fragten wir Yara, mit einem leicht ungeduldigen Ton. Yara zögerte etwas. Es vergangen ein paar Sekunden. „Ähm, tschuldigung, aber ich kann diese (hässliche) Schrift nicht lesen.“ Kiara nahm ihr den Brief aus der Hand und las, an wen er war; „Oh, oh, diese Schrift kenne ich nur zu gut! STAN! Er ist von Stan!...An...mich?!“ , staunte sie.“ Ist das nicht der Typ, der sich als Otto herausstellte?“ , fragten Lena und ich, dem lachen nah. Kiara sah uns komisch an. Erst so als ob sie gleich heulen würde, aber auch so verspottend. Dann brach sie in einem Lachanfall aus. Wir andern mussten mitlachen. Nachdem wir uns wieder beruhigt hatten, fragte Lena; „Sag mal, Kiara (kicher, kicher) was schreibt er denn?“ Kiara zögerte nicht und öffnete den Brief, zwar etwas rau (sie hat ihn halb zerrissen, vor Spannung) , aber doch vorsichtig. Sie las den Brief und wir anderen warteten nur gespannt und waren still. Als sie ihn anscheinend zuende gelesen hatte, schaute sie so wie eben. „Stan kommt uns besuchen....heute noch!“ Einen Moment blieb es still, dann aber brach wieder ein höllisch-großes Lachen aus. Als Kiara kurz nach Luft schnappen wollte, sah sie eine Zeile des Briefes, die sie komischerweise noch nicht gelesen hatte und las sie schnell. Und bei dem Versuch noch ein bisschen Luft zu holen, verschluckte sie sich und hustete. Ich klopfte ihr ein paar mal leicht auf den Rücken und fragte, was los wäre. (sie machte wieder so ein komisches Gesicht). „(Hust, hust) Er...er will um 14:00 Uhr da sein!!! Und wir haben gerade 5 vor!!!“ „ Na toll, in fünf Mitnuten kommt uns Otto Waalkes besuchen!“ , stöhnten wir. Da klopfte es plötzlich an unserer Tür und wir bekamen einen riesen Schreck. Die Tür öffnete sich und Jan stand darin. Man hörte von allen ein erleichtertes Stöhnen. „Jan, du bist es nur... .“ Jan verdrehte sein Gesicht. „Wieso denn `nur`? Erwartet ihr jemanden?“ „Ja...so in etwa...“ , antwortete Kiara ihm. Ihr wisst ja...Kiara und Jan sind ein heimliches Liebespärchen. (Seufz) Ich wünscht´ ich hätt´ auch so einen Freund. Na ja, darum geht’s nicht! Jan lächelte uns alle an und ging aus dem Zimmer. Es war aber nicht sein normales, fröhliches Lächeln, sondern so ein trauriges, was er nur selten auflegte. Kiara lief eine Träne über die Wange. „Kiara! Was ist mir dir?!“ Fragten wir alle besorgt und entsetzt. „Nichts, nichts.“ , antwortete sie uns und wischte sich die Träne ab. „ Es ist nur...ich habe das Gefühl unsere Beziehung, an der wir so hart gearbeitet haben, zerbricht einmehlig. Aber ich liebe ihn doch so!!!“ Jetzt fing sie an richtig zu weinen und wir mussten sie trösten. Der weile bemerkten wir nicht, das Jan noch die ganze Zeit hinter der Tür stand und alles mithörte. Ihm lief auch eine Träne über die Wange, als er hörte was Kiara da gesagt hatte. Als sich Kiara wieder ein bisschen beruhigt hatte, kam...Hermine ins Zimmer. Wir begrüßten sie alle herzlich und wollten gerade zusammen quatschen. „Eigentlich bin ich aus einem anderen Grund gekommen, es ist nämlich Besuch für Kiara. Äh...ich glaube er sagte, dass er...Stan...äh...Fucklos...oder so heißt.“ , teilte uns Hermine mit. „Oh, das muss Stan Funlos (nicht *Fucklos*) sein.“ , murmelte Kiara, während sie sich noch die letzte Träne aus dem Gesicht rieb und aus dem Zimmer ging. Sie hatte gehofft, dass sie Jan jetzt sehen würde und dass, sie ihn umarmen könnte.(Eigentlich stand Jan ja neben der Tür, aber als er gehört hatte, was Kiara wirklich empfindet, hat er sich geschämt und ist weggegangen). Kiara rannte die riesige Treppe hinunter. Sie war überglücklich, als sie sah, dass ihr plötzlich Jan gegenüber stand. „Kiara...es tut mir leid.“ , entschuldigte sich Jan mit einer sanften Stimme. „ Oh,... Jan!“ Kiara fiel Jan in die Arme und weinte wieder ein paar Freudentränen. Im selben Moment ging die große Eingangstür auf und Stan trat ein. „Hallo Kiara!“ , begrüßte er sie. Kiara zögerte einen Augenblick, rannte dann aber doch zu Stan und umarmte ihn glücklich. Doch dann schoss ihr ein Gedanke durch den Kopf; `Wieso tue ich das? Warum stehe ich neben Stan und nicht bei Jan? Eben noch heule ich, weil ich denke er fängt an mich zu hassen und will mich bei ihm entschuldigen, da kommt er und entschuldigt sich für etwas, was er gar nicht getan hat....und was mach ich?! Ich renne zu meinem *Ex- Freund* und umarme ihn...und das alles vor Jans Augen! Ich bin ein Idiot! Ich muss mich entgültig entscheiden!!!` Kiara warf Stan einen fiesen Blick zu und schrie zu ihm; „Du Idiot! Was willst du hier?! Du weißt doch, dass ich nichts mehr von dir wissen will, oder hast du mir etwa nie zugehört?! Du hast hier nichts zu suchen, Stan El Witzlos!!!“. Man konnte nur noch sehen wie Stan ein sehr verdutztes und erschrecktes Gesicht machte und versuchte zu schreien; *FUNLOS!!!*, aber Kiara knallte die Tür wutentbrannt zu. Danach fühlte sie sich, als hätte sie einen Fehler begangen, ihr tat er irgendwie leid, doch dann lief sie zu Jan umarmte ihn und sagte etwas zu ihm was seine Meinung über Kiara und seine ganze Beziehung mit ihr änderte; „Jan...es tut mir so leid...i...ich weiß nicht was ich sagen soll...ich schäme mich so, dass ich vor deinen Augen....“ , weiter kam sie nicht, sie umarmte ihn nur noch fester und weinte. Jan lächelte gutmütig(wie er es immer tat, wenn er gerührt war) umarmte sie ebenfalls, schloss seine Augen und sagte zu ihr; „Ich bin dir nicht böse und das werde ich auch nie sein. Wir hatten eine so schöne Zeit und die restliche Zeit meines Lebens möchte ich auch mit dir verbringen....Kiara ich...ich liebe dich.“

Unerwartete Einladung
Es war Abend geworden und die ganze Schülerschaft saß an, weit langgezogenen Tischen. Auch an Shockwarts gab es Abendessen. Kiara und ich saßen nebeneinander, Lena und Yara saßen uns gegenüber. Wir quatschten die ganze Zeit über Jan und vergaßen dabei doch glatt etwas zu essen. Als wir dann wieder in unserem Zimmer gingen knurrte uns der Magen. Wir wären beinahe aus den Latschen gekippt. Ganz so schlimm war´s dann aber auch nicht. Kiara dachte noch eine ganze Zeit über das nach, was heute geschehen war und ob sie nicht zu grob zu Stan war. Sie machte sich wirklich Gedanken. Doch dann ging plötzlich unsere Tür auf und da stand Harry. „Hey Mädels!“, rief er schelmisch, „Da steht so ein Junger Mann vor der Tür...er sagte er Stan *Kanlos* heißt und unbedingt mit Kiara Elaine Kimbalie Marly Threepwood céladon van Eyck sprechen will.“ , fuhr er fort. „Was?“, keuchte Kiara nur, „Äh, danke Harry.“ Kiara stieg aus ihrem Bett, in ihre Hausschuhe und ging mit einem genervten Gesicht und rollenden Augen die Treppe hinunter. Als sie an Harry vorbei ging, drehte Harry sich noch mal zu uns um sagte; „Schlaft gut Mädels!“, und schloss die Tür. Kiara stand vor der großen Eingangstür. Und sah Stan, der vor ihr stand in die Augen. „Stan...es tut mir leid, was ich vorhin zu dir gesagt habe...ich war zu hart zu dir.“ „Kiara , ich nehme das auch nicht so ernst...immerhin hast du mir keine geknallt!“ , sagte Stan und Kiara musste lächeln. „Hätte ich mich auch nicht getraut...hi,hi,hi!“ Stan lächelte zurück. „Sag mal Stan...es ist doch schon dunkel draußen, nass und kalt...willst du nicht vielleicht hier eine Nacht bleiben?“ Stan zögerte einen Moment, „Aber Jan und du...er wird doch sicher...“ „Auch hör mal auf mit Jan, der hat überhaupt nichts damit zutun. Er kann nichts sagen wenn ich dich einlade!“ „Das war eine Einladung?“ , fragte Stan erstaunt. „Ja, theoretisch schon, also komm, du schläfst in unserem Zimmer!“. Kiara nahm Stans Hand und ging mit ihm die Treppe hoch. Einen Moment überlegte Kiara, ob die Entscheidung richtig war...aber sie fühlte sich zu Jan hingezogen, jedoch auch zu Stan. Sie musste einfach nett zu beiden sein, sie konnte nicht anders.

Tja, jetzt kommt der Teil, an dem unsere Geschichte eine (erschreckende) Wendung nimmt. Ich stehe, wie einige von euch sicher schon bemerkt haben, mehr im Hintergrund. Ich bin sozusagen nur die `Erzählerin`. Aber seht selbst was passiert......

Kleine Besorgnisse
Es wurde so langsam Morgen, kurzgesagt, es war 5: 30 Uhr am Morgen, als Kiara aufwachte und nicht mehr einschlafen konnte. Stan lag neben ihr und war auf dem Weg auch so langsam wach zu werden. Lena, Yara und ich dachten, wie immer, total romantisch und ließen sie, schon als Stan gekommen war alleine. (Und weil es uns etwas peinlich war, mit einem Jungen in einem Zimmer zu schlafen). Kiara stand also auf und ging ins Bad. Stan entschied sich dafür, noch ein bisschen zu schlafen. Nach dem Zähneputzen (was sie im Bad gemacht hatte) ging Kiara in die Bücherei, um sich ein Buch, über Voodoo-Zauber auszuleihen. Sie suchte und suchte, dabei traf sie Hermine, Harry und Ron, die mal wieder zusammen `rumhingen`. Die vier unterhielten sich eine weile und schon begab sich Kiara wieder auf die Suche. Da entdeckte sie ein Buch, das so aussah, als ob es das wäre nachdem sie gesucht hatte. Sie packte die Leiter, die fast direkt neben ihr stand und zog sie zu sich rüber. Plötzlich hörte sie eine Stimme, die sie sehr gut kannte; es war die Stimme von Draco Malfoy! Kiara erschrak und fiel dabei fast von der dritten Stufe der Leiter, auf der sie gerade stand. Draco ging an ihr vorbei, ohne ein Wort zu sagen. Sie konnte einen Augenblick sein Gesicht sehen und da sah sie, dass Draco ein sehr trauriges und besorgtes Gesicht machte. `Was ist den mit dem?`, fragte sie sich. Kiara schüttelt den Kopf, stieg die paar Stufen hoch, schnappte sich das Buch (,was das richtige war) und ging in den Speisesaal. Es war mal wieder Frühstückszeit. Ich und die anderen Mädels saßen, wie gewohnt, zusammen und quatschten. Aber diesmal vergaßen wir nicht zu essen! Wir redeten zwar nicht mit vollem Mund, aber wenn der eine gerade etwas zu erzählen hatte, futterten die anderen und hörten zu. Immer konnten welche essen und andere erzählen. Dabei bemerkte Kiara Draco, wie er mit seinen Kumpels redete und dass was sie hörte, beunruhigte sie. „Heute Morgen war Großvater so...so komisch drauf. Er hat kaum ein Wort gesagt und er war so blass im Gesicht...“ „Na ja, vielleicht hat er einfach wenig geschlafen, kann doch sein, oder?“ „Stimmt, kann gut sein!“ (kleine Erinnerung: Jan ist Draco´s Großvater) „.....Aber ich werde ihn heute trotzdem ins Krankenzimmer bringen!“, bestätigte Draco. Kiara machte sich große Sorgen. Sie stand auf und raste geradezu zu Jans Zimmer. Wir machten nur ein komisches Gesicht und laberten weiter. (Lena meinte; „Vielleicht muss sie nur schnell mal für kleine Mädchen!“). Aber wir bemerkten nicht, dass sich auch Draco von seinem Platz entfernte und in Richtung Jans Zimmer. Wie der Zufall so will, (hätte eigentlich nicht anders kommen können) stießen Kiara und Draco zusammen und fielen beide auf den harten Holzboden. „Aua! Bist du bekloppt?!“ , schrie Kiara. „Was machst du denn hier?!“ , entgegnete ihr Draco fies. „Ich besuche meinen Freund, Jan! Was dachtest du denn? Das ich dir Blumen und einen Liebesbrief ins Zimmer bringen will, oder was?!“ , konterte Kiara geschickt. Draco wollte gerade etwas sagen, schloss aber gleich wieder den Mund stand auf und ging ins Zimmer. Gerade als Kiara sich noch den Staub von ihrem Umhang klopfen wollte hörte sie Draco rufen; „ Hä?...Wo ist Großvater hin?!“. Verwirrt starrte Kiara in das leere Zimmer. „Was soll das? Er hat doch jetzt kein Unterricht...mist wo steckt er?!“ Doch da kam eine der Krankenschwestern am Zimmer vorbei und rief zu den beiden; „Ihr sucht Herrn van Eyck? Ich hab ihn ins Krankenzimmer gebracht. Er sah nicht gut aus. Ihr könnt ja mal vorbei schau´n.“ „Ins Krankenzimmer? Mist, warum bin ich nicht gleich drauf gekommen, ach ist ja egal, ab zu Janilein!!!“ Und mit diesen Worten von Kiara liefen, sie und Draco in den 3. Stock, wo sich das Krankenzimmer befand.

Die Wege des Todes
In *Jans Zimmer* angelangt, mussten wir erst einmal suchen, bis wir ihn endlich, schlafend in seinem Bett fanden. „Großvater...ist alles in Ordnung?“ , fragte Draco ihn. Jan öffnete leicht seine Augen. „Draco...Kiara ihr seid es....“ , flüsterte Jan leise und legte seine Hand auf Dracos. „Was ist mit dir? Geht es dir gut? Hast du Schmerzen?“ , Fragte Kiara besorgt. Jan lächelte sie an. „ Nein, nein es ist alles O.K...macht euch mal um mich keine Sorgen...Argh!“ „Jan!“ Ein Krankenschwester ging stürmisch an Jans Bett, zog die Decke bis zu seiner Hüfte weg und wickelte den Verband, den er umgebunden bekommen hatte auf. Draco und Kiara waren vor Schreck fast wie erstarrt, als sie sahen, dass Jan an seinem Oberkörper einen riesig langen Schnitt hatte, der blutverschmiert und aufgerissen war. „Oh, mein Gott! Großvater!“ , schrie Draco und wich dabei einen kleinen Schritt zurück. Jan hatte inzwischen wieder die Augen geschlossen und schwitzte am ganzen Körper. Es tat Kiara sooo leid. „W..was ist denn mit ihm passiert...?“ , fragte Kiara die Krankenschwester, die der weile Jan eine, seltsame Creme auf den Körper rieb. „Wir wissen es auch nicht so genau. Wir wissen nur das dieser komische Schnitt von innen kam.“ „Wie `von innen`?“ „Na ja, aus seinem Körper. Von innen halt.“ Draco und Kiara blickten sie verblüfft an. „Was kann das sein?“ „Wir vermuten, dass es eine Seele, eines Dämons geschafft hat in einen Menschlichen Körper einzudringen und dort alles auf den kopf stellt.“ „Wird er denn überleben?“ Die Krankenschwester warf einen Blick auf das Herzfrequenzmessgerät, zögerte einen Moment und sagte dann zu den beiden; „Mit...hoher Wahrscheinlichkeit...nicht.“ „WAAAAS??!!“ „OH, MEIN GOTT!!!“ , schrieen Draco und Kiara, die beide fast anfingen zu heulen. Plötzlich ertönte ein lautes `Ding, dang, dong`. „Oh, ich glaube ihr habt Unterricht.“ , sagte die Schwester, während sie ein komisch riechendes Gebräu umrührte. „Aber wir können ihn doch nicht....!“ , meinte Draco besorgt. „*schnief*, wir müssen los....komm, Draco.“ Kiara zog ihn am Arm aus der Tür, als sie sich noch eine Träne abwischte. Im Unterricht: „Wo bleibt denn der Lehrer?“ , fragten sich die Schüler, die jetzt unbeaufsichtigt im Raum saßen. „Er ist krank.“ , sagte Kiara laut. Diese Stunde bekam die Klasse keine Vertretung geschickt, aber sie verhielt sich so einigermaßen ruhig. Und kurz bevor der laute Ton, der Schulglocke für die Fünfminutenpause ertönte waren Kiara und Draco schon verschwunden. Yara, Lena und ich fragten uns, was die da zusammen machen wollten. Wir hatten vor ihnen nachzulaufen...das taten wir eigentlich auch, bloß wir mussten noch auf Stan warten, (der ja auch noch da war,) und der sich seine ganzen Klamotten mit seinem Frühstück bekleckert hatte. Als wir vier ins Krankenzimmer sahen wir auch gleich Draco und Kiara an einem Krankenbett stehen. „Was ist hier denn los?“ , fragte Stan. Kiara warf ihn einen verständnislosen Blick zu und sagte; „Hier stirbt gerade mal nur so einer!“ „Was? Wer...oh!“ Konnte Stan nur sagen, als er Jan im Bett liegen sah. Kiara fing wieder mal an zu weinen, da kam Jan mit dem Oberkörper zu ihr hoch und sagte mit einer etwas kratzigen Stimme; „Hey, Kiara! Noch bin ich nicht tot!“ Kiara musste lachen. Sie fand es lustig, wie er es gesagt hatte. Sie verstummte aber gleich, als Jan einen kleinen Schmerzensschrei ausstieß. Das Herzfrequenzmessgerät zeigte die Herzschläge an; Piep, piiiep, piep, piep, piep, piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiep. „AAAAH, JAN! DU DARFST NICHT STERBEN!!“ , schrie Kiara und Draco....doch es war zu spät.

Teufels Dämon
Yara, Lena, Stan und ich waren starr vor Schock. Kiara und Draco starrten nur auf Jan. Die Krankenschwester sagte nur; „Es...es tut mir leid.“ Und umarmte Kiara, die jetzt ( langsam reicht es mal) in strömen weinte. „Ist er tot?“ , fragte Stan dumm. (Das war ja jetzt wirklich dumm)Wir alle schauten ihn finster an. „Was?“ „Warum würde Kiara denn dann so weinen, weil Jan erst gestorben ist und jetzt wieder aufersteht, oder was?! Du Trottel!“ Doch genau nach diesen Worten von Lena hob sich plötzlich ein Arm von Jan. „AAAAAH!!!“ , schrieen alle aus vollem Rohr und wichen zurück. Dann hob sich der andere arm und danach der ganzer Oberkörper. „Jan?! Du lebst?!“ Jan sagte nichts und stand auf. Die Krankenschwester wollte ihn wieder ins Bett legen, aber Jan schlug sie mit einem Schlag durch das ganze Zimmer. „Jan?! Was soll das?!“ „Oh, nein! Eine Dämonische Seele ist in seinen Körper eingedrungen! Er wird uns alle umbringen! Lauft schnell raus! Los, los! , schrie die Schwester, die wieder auf die Beine gekommen war. „Was?!“ , fragte Kiara laut, doch die Krankenschwester schubste uns alle aus der Tür. Dabei fiel die Tür zu. Wir landeten alle ziemlich hart. Kaum hatten wir uns bewegt, hörten wir einen schrillen schrei, der von der Krankenschwester kam. Es spritzte Blut unter der Tür durch. Yara hatte kaum was mitbekommen, da fiel sie in Ohnmacht. Beinahe hätte ich mich auch verabschiedet, aber ich zögerte nicht lange, packte Yara unter die Arme und zog sie die Treppe runter. „Schnell, wir müssen alle warnen!“ , sagte ich zu den anderen. Sie nickten und Lena half mir, Yara runter zu tragen. Draco und Kiara liefen schnell zur Direktorin und erzählten ihr schnell alles. Mittlerweile war Jan, oder besser gesagt; der Dämon aus dem Zimmer heraus gekommen. Er wollte gerade die Treppe runter, als er ein stechen des Gefühl in seinem Kopf spürte. Dann fiel er zu Bode und...schlief ein?! Klingt zwar für manche komisch, aber ist halt so, er fiel hin und schlief ein....nach ungefähr 2 Stunden wachte er wieder auf. Er sah sich fragend um und wollte aufstehen, doch er war gelähmt. Tja, gut, dass auch andere Lehrer den Verteidigungs-Zauber anwendeten.
„Jan, was ist mit dir?“ , fragte Kiara ihn.
„Kiara, was machst du denn hier?“
„Ich bewache dich, während die anderen Lehrer beraten, was wir mit dir machen.“
„Was ´machen´? Was habe ich getan, hä?“
„....Du kannst dich also nicht mehr erinnern?“
„Wovon sprichst du?“
„Du hast eben fast eine Krankenschwester getötet. Zum Glück hatten wir gerade einen Lehrer zu stelle, der sie noch rechtzeitig retten konnte.“
„Ach deshalb bin ich so voll Blut.“ , sagte Jan scherzhaft. Kiara räusperte sich laut bückte sich zu Jan und klatschte ihm eine.
„Nur zu deiner Info, du hast fast einen MENSCHEN getötet!!!“ , rief sie verärgert.
„Ach...echt? Das trifft mich aber hart!“ , sagte Jan verspottend.
„Was ist bloß mit dir passiert?“
„Was denn?“
„Die Schwester sagte irgend etwas mit Dämonen und Seelen, oder so.“
„Ah, Celestin, dieser Idiot. Er dachte er könnte sich in den Körper eines Teufels Dämon einnisten. Ha! Falsch gedacht.“
„Wie `Teufels Dämon`? Wie meinst du...AH! Du willst mir doch jetzt nicht wirklich sagen, dass du schon die ganze Zeit....?!“
„Doch. Schon seid ich hundertneununddreißig bin.“
„Hundertneununddreißig?!“
„Ja, ich bin jetzt genau dreihundertundvierzig Jahre, wieso so überrascht?“
„....Du...du hast mir die ganze Zeit erzählt, dass du neunundzwanzig bist!!! Und nicht DREIHUNDERTVIERZIG!!!(Außerdem; wie kannst du so alt werden?)“
„Echt?“
„JAAAA!!!“
„Oh, tut mir...was rede ich überhaupt mit einem Menschen?! Ich sage kein Wort mehr, bis ich mich wieder bewegen kann.“
„Oh, bist du dir da sicher, dass du bis dahin noch reden kannst?!“
„Ja, ich denke schon.“
„Ach ja? Und warum bist du dir da so sicher?“
„Du kannst es doch nicht mit ansehen, wenn ich auch nur verletzt werde.“
Kiara blieb still und setzte sich neben Jan, der sich darüber sichtbar wunderte.
„Weißt du Jan...ich liebe dich immer noch, egal wie viel Menschen du tötest.“(Das meinte sie nicht ernst, sie will Jan nur *verarschen*)
„ Äh...du weißt nicht zufällig, wie das mit dem `nicht Bewegungszauber` schneller weg geht? Ich hab nämlich mal gehört, dass so was erst in drei Tagen verschwindet.“
„Ich frag mich wie du das die ganze Zeit verbergen konntest, dass du ein Dämon bist. Für mich sahst du immer ein netter, ruhiger und stiller Mann aus...“
„Kiara...ich...äh,...hatte dich etwas gefragt... .“ , sagte Jan leise...doch Kiara war neben ihm eingeschlafen.
„Heeeeeeeey, Kiaraaaaaa.....ich äh...ach, is ja auch egal...“ , flüsterte Jan, währen er versuchte sich mit den Händen von der Wand wegzuschieben. (Was ihn logischerweise nicht gelang) Plötzlich stapfte Draco die Treppe hoch.
„Großvater...Kiara...?! Was macht ihr denn da?“
„...Oh! Hallo Draco! Könntes du bitte einen Lehrer holen?“
„A...aber warum sollte ich...und was macht Kiara da?“
„Sieht man doch; sie schläft (Trottel.) und; du sollst einen Lehrer holen, weil ich es sage.“
Draco zögerte einen Moment, dann ging er nach unten und kam schon gleich mit einem Lehrer wieder hoch.
„Aha, das ist also dieser `Dämon`?“ , versicherte sich der Lehrer, der übrigens Professor Lockhart hieß.
„Hallo, Locke!“ , begrüßte ihn Jan. Lockhart schaute ihn grimmig an, versuchte dann aber doch scherzhaft zu lächeln.

Ein alter Freund
„Ha, ha, ha…ach du bist es Jan...hä, hä, hä...“
„Ihr kennt euch?!“ , fragte Draco verduzt.
„Äh...hä, hä, hä....ja.“ , bestätigte Lockhart
„Lang nicht mehr gesichtet, Locke, alter Kumpel!“ , sagte Jan, halb im lachen.
„Das heißt gesehen, nicht gesichtet.“ , sagte Lockhart tief.
„Gesichtet.“ , meinet Jan
„Nein! Gesehen!“
„Gesichtet!“
„Gesehen!“
„Gesichtet!“
„Das hat doch immer dieser schwule Freund, deines Bruders gesagt!“
„Mein Bruder ist nicht schwul!“
„Das meinte ich ja auch nicht! Sie waren einfach nur Freunde, kein Liebespärchen! Wie hieß er noch?“
„.....Hmmm...Patty! Ja, sein Name war Patty!“
„Patty?“
„Ja, Patty!”
„Patty ist aber ein Mädchenname!“
„Ich hab dir doch schon mal erzählt, dass seine Eltern einen Sehfehler hatten und deshalb nicht gesehen haben, dass er ein Junge ist!“
„Aaaaah ja! Stimmt, du hast recht!“
„Ähm, Entschuldigung, aber könntet ihr bitte etwas...Aaaah, Professor Lockhart! Was machen sie denn hier?!“ , schrie Kiara, die durch das quatschen der beiden Lehrer aufgewacht war.
„Auch schon wach?“ , fragte Jan sie. Kiara stützte sich an Jans Knie ab und wollte aufstehen, da hielt Jan sie fest.
„Was soll das?“ , fragte sie entsetzt.
„Bleib hier, du bist so schön warm.“ Kiara musste schmunzeln und setzte sich wieder hin.
„Sagen sie...sie waren gar nicht berührt davon, dass Großvater...äh, Jan ein Dämon ist, als sie die Treppe hoch gekommen sind und es selbst gesagt haben. Sie haben es so über die leichte Schulter genommen...sie wussten doch nicht etwa schon vorher....?!“ , fragte Draco Lockhart.
„Oh, doch. Das habe ich die ganze Zeit gewusst. Sogar schon, als ich ihn kennen lernte... .“ ,antwortete er.
„Aber wieso habe sie uns dass nicht gesagt?“ , fragte Kiara.
„Ich hab es vergessen.“ Kiara und Draco guckten ihn grimmig an.
„O.K. ...ich dachte er fliegt dann von der Schule...aber jetzt wissen es ja sowieso alle...und? Er ist gar nicht von der Schule geflogen! Hahaha!“
„Hahaha, wie lustig.“ , knurrte Jan.
„Andere Frage...wie habt ihr euch kennen gelernt?“ , fragte Draco neugierig. Lockhart zögerte einen Moment.
„Äh...also, na ja...wie soll ich das sagen...“ , stotterte er.
„Wir haben uns doch in einem Puff kennen gelernt!“ , rief Jan laut und schlug seine Faust in die Handfläche. Es blieb ein paar Sekunden still. „Hoppla.“ , sagte Jan kleinlaut. Plötzlich brach ein höllisches Lachen unter Kiara und Draco aus. Jan und Lockhart liefen rot an.
„Du hast mich erst an eine Wand gerempelt und dann auch noch entführt!“ , rief Jan zu Lockhart.
„Du warst stockbesoffen, so dass du nicht mal mehr gehen konntest! Und dann hab ich dich eigenhändig zurück zur Schule getragen (nicht entführt!)! Apropos, dass wollte ich dich schon immer mal fragen; wie viel wiegst du eigentlich?!“ (Kennen wir das nicht schon von Ceres, Janko und Marie?)
„Oh, äh ’tschuldigung war wohl mein Fehler.“
„Oh toll! Ich habe die meisten meiner besten Freunde verloren, 3 mal gestorben, 4 mal wiederbelebt und jetzt erfahre ich auch noch das ein Mann den ich liebe ein Teufelsdämon ist! Was geht hier ab?!“, entrüstete sich Kiara. „Aber Kiara, du wusstest doch das Jan ein Dämon ist.“, erklärte Lena verwirrt.
„Nein!“, protestierte Kiara.
„Doch!“, bestätigte Yara.
„Wohl!“, bestätigte auch Jan.
„Nein!“, schrie Kiara erneut.
„Doch!“, rief Jan erneut.
Das ging ewig so weiter.
„Halt dein Maul!“, rief Kiara schließlich, stand auf und trat Jan in den Magen.
„Wie konnte ich nur so einen egoistischen, arroganten Mistkerl lieben!?“ „Kiara, beruhig dich.“, versuchte ich Kiaras Temperament zurück zuhalten. „Warum immer ich?“, entrüstete sich Kiara. „Ich.... ich geh einkaufen!“ Und mit diesen Worten ging Kiara. „Was hat die denn?“, fragte Lockhart verwirrt.

Ich glaub mich laust der Affe
Okay, das muss ich erst mal alles verkraften. Ich bin kein Raider mehr, Jan ist ein Dämon, ich habe fast alle meine Freunde verloren. Was ist passiert? Ich habe das Gefühl ich hätte etwas vergessen. Etwas wichtiges. Nein, nichts, mir fällt nichts ein.
Während ich so durch die Straßen von Shonmaich wanderte entdeckte ich ein Tierhandlung. Vielleicht würde mir ein Tief über meine Gedanken hinweghelfen. Also ging ich rein. Und raus kam ich mit Timmy einem Schimpansen. „Na Timmy, weist du was mir fehlt?“, fragte ich ihn. Er antwortete mir mit einem leisen: „Uuug“ (nicht wie der Orang-Utan der Stan verprügelt hat) Mit Timmy an der Leine ging ich zu den anderen zurück. „Da bist du ja! Wir haben dich schon überall gesucht!“, empfing mich Alex. „Und wen hast du den da?“, fragte Yara und kniete sich zu Timmy nieder. „Das ist Timmy. Timmy das ist Yara.“, stellte ich die beiden gegenseitig vor. „Der ist ja richtig süß!“, sagte Lena und umarmte Timmy. „Ich weis.“, bestätigte ich. Mit Timmy auf den Arm ging ich zum Mittagessen.
Wie immer quatschten wir ein wenig. Und mitten im Gespräch: „Ich glaub mich laust der Affe.“ „Was ist los, Stan?, fragte ich besorgt. „Huhuhuhuugugug.“ Timmy kletterte Stans rücken hinauf und durchwühlte seine Haare. Sofort brachen wir in schallendes Gelächter aus.

Am Abend schellte es an der Tür. „Ich mach auf!“, rief Jan (irgendwie hatte ich mich damit abgefunden). Ich hastete ihm schnell hinterher. Und in der Tür stand Dobby der Hauself. Dobby war ganz verblüfft Jan zu sehen. „Sie müssen Jan der Teufeldämon sein.“, quiekte der Hauself. „Ah, und du musst Dobby mein Abendessen sein.“, scherzte Jan. Zumindest glaubte ich das er scherzte. „Was für eine große Ehre das für Dobby ist.“ Und plötzlich, verschluckte Jan Dobby mit einem mal. „JAN! DOBBY!“, schrie ich nacheinander. „Für Dobby das keine große Ehre mehr ist! Dobby will hier raus!“, quiekte Dobby von innen. „JAN! Spuck ihn aus!“, schrie ich in Panik und schlug Jan kräftig auf den Rücken so dass er Dobby ausspuckte. „Dobby ekelt sich sehr.“, entrüstete sich der Hauself und tapste davon. „Wehe du versucht Timmy essen!“, warnte ich ihn und ging zurück ins Zimmer. „Was war?“, fragte Alex. „Jan wollte grade Dobby fressen.“, erklärte ich wütend, ging in mein Zimmer, lies mich aufs Bett fallen und schlief sofort ein.

Nicht mein Glückstag
„AUFWACHEN!“, hörte ich eine hohe und laute Stimme rufen. „ALEX!!! Erschreck mich nicht so!“, schreckte ich hoch und warf mein Kissen in ihr Gesicht. „Es ist 10 Uhr an einem der schönsten Tage des Jahres. Die Temperatur liegt bei angenehmen 24 Grad, was die Surfer unter uns freuen wird. Und nun zu den Staus: A1 Düsburg Richtung Leverkusen 15 Kilometer. Und das waren die Staus, es ist 10:01.“, scherzte Alex. „ALEX! ES IST WOCHENENDE!!!“, rief ich wutentbrannt. „Oops.“ „Na ja, ich werde eh nicht mehr einschlafen können.“ Ich wollte aufstehen rutschte aber auf meinen Pantoffeln auf. Ich fiel nach hinten, purzelte über das Bett, fiel mit dem Hintern auf den Boden und knallte mit dem Kopf gegen die Nachttischkante. „KIARA! Bist du okay?“, schrie Alex erschrocken. „Was ist passiert?“ Stan stürmte ins Zimmer. „Keine Sorge, nichts passiert.“ Ich stand auf. „Ich kann auf mich aufpassen.“ Und so ging ich aus dem Zimmer. Rein ins Bad und mir was angezogen. T-shirt bis kurz vor der Hose (weshalb auch immer war das jetzt “in“) und eine lange Jeansschlaghose. Der Schlag ging mir fast bis an den Boden. Na ja, also ging ich runter zum Frühstück. Mitten auf der Treppe trat ich auf den Saum meiner Jeans, rutschte aus und purzelte die Treppe hinunter. „Heute ist wirklich nicht meine Woche.“, stöhnte ich und rieb mir den Nacken. „VORSICHT!!“, rief jemand von oben. Immer noch den Nacken reibend drehte ich mich um. Da ratterte doch tatsächlich einer dieser Rollregale mit Büchern die Treppe zu mir hinunter. „AAAH!!!“ Ich streckte meine Arme als Schutz aus (in diesen Moment vergisst man einfach immer das ausweichen). *Zzzchhhh* „Hä?“ Das rattern hatte aufgehört kurz nachdem ich eine Art Blitz gehört hatte. Ich machte die Augen auf. Der Wagen war stehen geblieben, mitten auf einer Stufe! „Mädchen, woher kannst du das?“, fragte der Lehrer der an mir vorbei kam und den Wagen weiterschob. „Was?“, fragte ich verwirrt. „Na mit den Händen zaubern! Du bist doch ganz neu hier!“ „Was? Oh nein, ich... ich hab keine Ahnung wie das passieren konnte.“ Also wer war wohl verwirrter, er oder ich?
Kaum saß ich beim Frühstückstisch kam auch schon die Post. Ich habe keine Ahnung wer dafür verantwortlich ist, dass die Post jetzt mit Eulen kommt! Auf jeden Fall kam eine von denen zu mir. Und setzte sich mitten in mein Müsli. „Ah toll. Das gibt’s doch nicht!“, fluchte ich als ich mir die Milch aus dem Gesicht wischte. „Her mit dem Brief!“ Ich riss der Eule den Brief aus den Krallen die daraufhin verstört abflog und mich somit noch mehr mit Eulenverseuchten Müsli besprenkelte. Ich wischte mein Gesicht wieder ab und las den Absender. „Morgen Kiara, und wie geht’s?“, begrüßte mich Alex. „Miserabel!“, antwortete ich ihr etwas gereizt. „Entschuldige mal! Ich wollte nur freundlich sein!“, entrüstete sich Alex. „Ja, ja, schon gut. Aber es stimmt. Heute ist einfach nicht mein Tag.“, entschuldigte ich mich. „Von wem ist der Brief?“, fragte nun Yara. „Ähm.... kein Absender.“ „Was? Kein Absender? Dann los, öffne ihn!“, drängelte Lena. „Bist du verrückt? Öffne du ihn!“, kneifte ich und schob ihr den Brief rüber. „Nein, er ist an dich! Öffne du ihn!“, protestierte Lena und schob ihn wieder zu mir zurück. „Wenn ihr ihn nicht aufmachen wollt, mach ich es eben.“, sagte Alex mit einem ungeduldigen aber dennoch fröhlichem Unterton. Und schon lag der Brief in Alex’s Händen und sie riss ihn auf. „Äh Kiara, hast du bemerkt das der Brief einen roten Umschlag hat?“, fragte Yara ängstlich. „Was? Oh ich dachte es wäre ein.. äh Liebesbrief.“, stotterte ich. Und schon durchbrach ein lauter Schrei die Halle: „KIARA ELAINE KIMBALIE MARLEY THREEPWOOD!!!!“ Ich schluckte laut. „NUN IST SCHLUSS MIT DER NETTEN TUR!!!!“ Der Heuler schrie und ich wich zurück. „DU WIRST NOCH LERNEN MICH ZU LIEBEN.......“ „Hä?“, die anderen sahen mich fragend an. „ÄH.... ICH MEINE, DU WIRST NOCH LERNEN ZU STERBEN!!!!“ Die anderen in der Klasse seufzten beruhigt. „ICH WERDE NICHT RUHEN BIS AUCH DU ENTLICH FÜR IMMER IN DER HÖLLE SCHMORST!!!“ „Ach, halt dein Maul Ben!“, schrie ich den Heuler an. „HÜTE DEINE VORLAUTE ZUNGE DU MISTSTÜCK!!!“ „Selber eins.“, blieb ich ruhig. „DU, DU, DU!!!!!!“ Der Heuler explodierte. „Wow, das bedeutet nichts gutes.“, sagte Alex beunruhigt. „Ach, der soll mir fern bleiben mit seinen Drohungen!“ Ich machte eine abwesende Geste. „Soll er doch da leben wo die Affen tanzen!“ „Was?“, fragten die anderen verwirrt. „Ja, habt ihr noch die Monkey IslandTM gespielt? Da war doch der Zugang zu Hölle der Affenschädel.“, erklärte ich. „Ähm, unser Rechner ist zu schnell.“ „Meiner auch! Habt ihr noch nie was von Rechner-Bremsen gehört?“ „Das ist doch egal! Die Hauptsache ist, du bist in großer Gefahr!“, versuchte Stan den Fanden wieder auf zu nehmen. „*seufz* Eine Sache ist klar; Da dies heute nicht mein Glückstag ist, gehe ich wieder ins Bett. Und nein, ich gehe nicht zu diesem Wicht von Lockhart!“ Mit diesen Worten stand ich auf und ging wieder nach oben in unser Zimmer.


Verteidigungsunterricht
Verdammte Alex! Sie hat mich dazu gebracht doch zum Unterricht zu gehen! Mist! Na ja, und jetzt sitze ich hier, zwischen meinen Freunden. Jan, der doch unterrichtet, faselt irgendwas von einem Abwehrzauber. Aber wie es sich für Mädchen gehört tuscheln wir. „Ki... Miss Threepwood. Darf ich Sie auf den Unterricht aufmerksam machen?“ Ich erschrak, plötzlich stand Jan vor unserem Tisch. „Oh ja, dürfen Sie.“ „Nun, da Sie anscheinend aufpassen, möchte ich das sie den Zauber gleich als erstes ausprobieren.“ „WAS?“ „Und zwar vor der ganzen Klasse.“ Ich war im Begriff Ohnmächtig zu werden. Aber ich zückte meinen Zauberstab und ging nach vorne. „Ich werde Ihnen jetzt einen Fluch entgegenschleudern und Sie müssen ihn ab abwehren.“ „Äh hähähä.“, kicherte ich verlegen. Ich warf meinen Freundinnen noch einen letzten Hilfesuchenden Blick zu. Und schon sprach Jan den Fluch: „Stupor!“ „Selvidos!“ Es klappte! Ich hatte nie aufgepasst, aber ich konnte den Zauber! Der Fluch wurde weggeschleudert und traf den Kronleuchter. „Für jemanden der nicht aufgepasst hat schon ziemlich gut.“ Ich warf Jan einen funkelnden Blick zu.

Achtung, hier kommt Cousine, Marron!
Die zwei Tage, in denen Jan im Bett bleiben musste, waren vergangen und jetzt war er wieder topfit. Er klagte zwar manchmal über Bauchschmerzen, aber dass kam nur davon, dass er die ganzen zwei Tag nichts gegessen hatte(was er dann den Rest des Tages ausführlich nachholte). Oh, ja er sagte auch noch was wegen höllischen Kopf- und Beinschmerzen. ...Da war doch auch noch was wegen Muskelkater...na egal! Es war ein Tag an dem keine Schule war. Es war ein super Tag...aber auch für Jan? Wir werden sehen! Auch wenn keine Schule war, hatten wir unser Frühstück auf dem Tisch. Wir (Kiara, Yara (ihr geht es wieder gut) , Lena und ich) saßen also am laaangen Tisch und fütterten so vor uns ihn. Ich wollte gerade den lustigen (aber auch bescheuerten) Witz mit dem `Mann und der Ecke` erzählen, da sahen wir, wie unsere Schuldirektorin am obersten Platz, des Speisesaals stand (da wo Lehrer immer stehen, wenn sie etwas wichtiges zu sagen hatten) und versuchte das Lautsprechermikrofon anzuknipsen. Ein Lehrer kam hoch, half ihr das Ding anzuschalten und schon legte sie los:

„*räusper* Guten Morgen liebe Schüler und Schülerinnen!
Heute, am 23. Juni 04, habe ich die große Ehre, eine neue Mitschülerin, der Oberstufe, Marron J. Tsunami vorzustellen! Wir begrüßen sie herzlich, Miss Tsunami!“

Ein junges, hübsches Mädchen, ich schätze so um die sechzehn-siebzehn Jahre, stellte sich neben die Direktorin, nahm ihr das Mikro aus der Hand und rief zu der ganzen versammelten Schülerschaft:

„Haalliiiihaalöööchen, ihr Schüler und Schülerinnen ich bin Marron, sechzehn Jahre, vom Sternzeichen Steinbock, im Chinesischen Jahreszeichen Drache, meine Blutgruppe ist 0 negativ und ich liebe Karate, Judo, Taekwondo und niedliche kleine Kuscheltierchen!“

Es war zwar leise, aber alle konnten hören, wie unsere Direktorin zu Marron sagte: „...Äh...war´s das?“ Marron lächelte sie an. „Ja. Fürs erste, schon.“ Die Direktorin, die übrigens Morgana Makaba hieß, guckte mindestens genauso verdutzt wie jeder Schüler und wie jede Schülerin in diesem Raum auch. Plötzlich öffnete sich die Tür des Speisesaals und Jan kam reingetrottet. Sofort sprang Marron auf. „JANILEINI©©©!!!“ Alle verdrehten ihre Köpfe zu Jan, der hilflos da stand und ziemlich verwirrt aussah. „....M...M...Marron…du…hier ?“ Marron zögerte nicht und sprang vom Podest, wo man sich eigentlich die Knochen brechen würde, wenn man das tut, aber Marron landete elegant auf den Füßen, rannte zu Jan und umarmte ihn. Kiara sprang gleich danach auf fing an, Sachen wie, „Jan, hast du schon wieder eine neue, du Mistkerl!“, oder „Du mieser Verräter!“. „...Urgh...Kiara, das…äh, das kann ich erklären...das ist nicht meine Freundin...das ist...Marron, du zerquetscht mich!...hä, Kiara das ist nicht so. wie du denkst...!“ „Ach ja? Dann leg mal los...ich höre... .“ „Äh...also ich äh...Marron...ist nur meine (durchgedrehte) Cousine! Kein Grund zur Aufregung!“ „Sekunde....Malfoy hat doch gar keine Geschwister...Jan?“ „W...was?“ „Du lügst!!! Du Trottel! Glaubst du ich falle darauf rein?!“ Es blieb einige Sekunden still, dann rief Marron: „Keine Sorge, ich bin nicht mit ihm zusammen ich bin nur seine Komplizin!“ „Komplizin?“ , fragten Kiara und Jan im Chor. „Ja, Komplizin!...Ihr wisst schon...Gehilfe...!“ „Aha, und wobei, wenn ich fragen darf?“, grummelte Kiara. „Na ja, dann, wenn Jan...!“ Jan hielt Marron den Mund zu, nahm sie hoch und rannte aus dem riesen Raum. „Jan, so schnell kommst du mir nicht davon!“ , rief Kiara und fischte ihren Zauberstab aus ihrer Tasche. Und noch bevor Jan an der Tür angelangt war rief Kiara; „ Fleurs des Yeux!“ Ein leuchtend helles Licht zischte auf Jan zu, aber er drehte sich blitzschnell um, streckte seine Hand aus und konterte mit; „Six Fleurs!“ Das helle Licht prallte an seiner Hand ab und er hatte wieder freie Bahn.

Ich kenne doch alle deine Sprüche!!!!
Mal wieder ein Tag wie jeder andere. Dachte ich zumindest. Mitten auf dem Flur begegnete ich Jan. Nun, um genau zu sein, ich passte nicht auf und lief in ihn rein.
„Oh pardon Professor.”, sagte ich gehässig.
„Was ist los mit dir?“
„Nichts, nichts. Ich weis gar nicht worüber du redest. Aber vielleicht weis es ja Marron..?“ „Ach komm schon Kiara....“
„Ich wusste gar nicht, das einer deiner Eltern Geschwister hatte.“
„Ach, veriss doch mal Marron! Du weist, ich liebe dich.“
„Genauso wie du Gwen und Goyct stimmt’s?“
„Woher weist du von denen???“
„Weist du, du bist auch nicht mein 2. Um genau zu sein, gab es da schon einen vorher. Noch vor Stan.“
„WER???“
„Oliver Wood.”
“Denn mach ich kalt!
„Schön! Schön! Dann werf’ ich mich eben Ben vor die Füße!“
„NEIN! Kiara, wie soll ich es dir sagen. Nun. Wenn ich in deine Augen sehe, sie sind wie...“
„Blitze!? Oh, wie war das doch gleich? Deine Augen sind wie Blitze, dein Po ist einfach spitze! Deine Figur ist nicht zu Toppen, wer denkt den da schon nicht ans...“
„Fahrrad fahren!“
„Ach hör auf! Ich kenne doch alle deine Sprüche!!! Seht mal, da in der Kuhle, da wälzen sich zwei..“
„Mäuse!“
„Das sind doch zwei Wespen, ach nein das sind ja zwei...“
„Bienen!!“
„Tuff, tuff, tuff, wir fahren in den....
„Zoo!“
„Ach geh doch dahin wo die Affen tanzen!“ Und schon rauschte ich an ihm vorbei.

Es tut mir so leid!!!
Professor Makabar gab heute Morgen bekannt, dass sie zu Weihnachten ein Musical plant. Und ratet mal wer die Hauptrolle spielen drarf? ICH! Und Jan. Alex spielt auch mit. Ich hab die Hauptrolle, tralala! Aber jetzt mal zurück zur Wirklichkeit, ich werde es nie schaffen mit Jan zu spielen. Wobei wir uns auch noch küssen müssen! Das wurde auch Jan klar, und, tja, er entschuldigte sich. Aber so richtig süß. Ich konnte nicht anders als ihm zu verzeihen. Also, jetzt hatte ich wieder ein Problem. Verdammter Stan! Aber ich hatte was herausgefunden Oder um es anders auszudrücken, ich habe sein Tagebuch gefunden! JA! Stan hat ein Tagebuch! Das führt er schon seit er 7 ist. Und was stand darin? Er war mal eine Tunte!!!! Ja, echt! Er hatte als er 9 war, sich geschminkt, aber hallo!

Das Weihnachtsmusical
Alex, Lena, Yara, Stan und ich aßen grade Mittagessen. Als wir grade auf stehen wollten, sprach Professor Makabar ins Mikrofon: „Ich bitte alle Schüler, um 19 Uhr findet das Musical statt, ich bitte also alle Schüler um diese Uhrzweit aufzukreuzen. Danke.“

Am Abend wollten Alex, Jan und ich grade auf die Bühne gehen, als mich Professor Leison abfing. „Ich komm gleich nach.“, versicherte ich den beiden und schon waren sie hinter der Bühne verschwunden. „Was ist den Lis?“, fragte ich Professor Leison etwas besorgt. „Deine Eltern sind hier.“ „Meine WAS?“, rief ich verdutzt. „Nicht die schrecklichen. Die Beepgoods.” “Threepwoods!”, maulte ich verstörrt. “Sorry, also, die beiden sind hier.“ „Wie jetzt? Elaine und Guybrush?“ „Ja. Ich muss euch jetzt ansagen. Mach schnell.“ Und schon war Lis an mir vorbei. „Mom! Dad!”, rief ich glücklich als ich die beiden sah. Ich umarmte sie herzlich. „Schön dich mal endlich zu sehen.“, grinste mein Vater. „Wir haben uns schon sorgen um dich gemacht.“ Umarmte mich auch meine Mutter. „Äh, ich sollte jetzt auf die Bühne, sucht euch einen Platz in der ersten Reihe.“, grinste ich noch einmal, und schon war ich auf der Bühne.

Schulische Ausstrahlung. Ich gehe auf dem Gang entlang und laufe in Jan rein . „Au!” “Sorry, hab dich nicht gesehen.” „Macht nix.” „Ich ähm…sollte in die Klasse.“ Ich ging weiter im Gang entlang. Hintergrund Wechsel, Schulhof. Ich saß mit ein paar anderen Mädchen im Gras und wir unterhielten uns. Jan ging vorbei: „Hallo Kiara.“ „Äh, hi Jan.” “Du kennst ihn???“, stutzen meine Freundinnen. „Ähm ja, durch einen äh.... Knalligen Zufall.“ Alex kam auf die Bühne. „Janni!“ Alex umarmte Jan. Ich ging ebenfalls zu ihm, und umarmte ihn. „Euch stört die jeweils andere nicht?“ „Nö.“, antworteten Alex und ich schlicht.

Kiara
Beedle dee, deedle dee, dee
Alex
Beedle dee, deedle dee, dee!
Jan
Beedle dee, deedle dee, Beedle dee, deedle dee, Dee!
GIRLS
Beedle dee, dee dee dee,
Jan
Two ladies.
GIRLS
Beedle dee, dee dee dee,
Jan
Two ladies.
GIRLS
Beedle dee, dee dee dee,
Jan
And I'm the only man, Ja!
GIRLS
Beedle dee, dee dee dee...
Jan
I like it.
GIRLS
Beedle dee, dee dee dee...
Jan
They like it.
GIRLS
Beedle dee, dee dee dee...
Jan
This two for one.
Beedle dee, dee dee dee...
GIRLS
Two ladies.
Jan
Beedle dee, dee dee dee...
GIRLS
Two ladies.
Jan
Beedle dee, dee dee dee,
GIRLS
Und he's the only man
Jan
Ja!
GIRLS
Beedle dee, dee dee dee...
Kiara
He likes it.
Jan
Beedle dee, dee dee dee...
Alex
We like it.
Jan
Beedle dee, dee dee dee...
GIRLS
This two for one.
Alex
I do the cooking...
Kiara
Und I make the bed.
Jan
I go out daily
To earn our daily bread. But we've one thing in common,
Kiara
He...
Jan
She...
Alex
And me,
Kiara
The key,
Jan
Beedle dee, dee,
Alex
The key,
Jan
Beedle dee, dee, the key,
GIRLS
Beedle dee, deedle dee, deedle dee, dee!(DANCE)
GIRLS
Ooh! Aah! Ooh! Aah!
Jan
We switch partners daily
To play as we please.
GIRLS
Twosies beats onesies,
Jan
But nothing beats threes. I sleep in the middle,
Kiara
I'm left,
Alex
Und I'm right,
Jan
But there's room on the bottom
If you drop in some night.
GIRLS
Beedle dee, dee dee dee...
Jan
Two ladies.
Beedle dee, dee dee dee...
GIRLS
Two ladies. Beedle dee, dee dee dee,
And he's the only man.
ALL
Ja! Beedle dee, dee dee dee...
Jan
I like it,
GIRLS
Beedle dee, dee dee dee...
Jan
They like it!
GIRLS
Beedle dee, dee dee dee...
ALL
This tow for one.
Beedle dee, deedle dee, deedle dee, Deedle dee, dee!

“Janni, da gibt es so ein paar schöne Ohrringe. Kaufst du mir die?“, fragte Alex ganz lieb. „Alex, du weißt doch, ich bin pleite.“ „Das stimmt gar nicht! Dein Vater hat grade ein Vermögen geerbt, du bist doch nur geizig!“

Alex
You have to understand the way I am,
Mein Herr.
A tiger is a tiger, not a lamb.
Mein Herr.
You'll never turn the vinegar to jam,
Mein Herr.
So I do...
What I do...
When I'm through...
Then I'm through...
And I'm through...
Toodle-oo!
Bye-Bye, Mein Lieber Herr.
Farewell, mein Lieber Herr.
It was a fine affair,
But now it's over.
And though I used to care,
I need the open air.
You're better off without me,
Mein Herr.

Don't dab your eye, mein Herr,
Or wonder why, Mein Herr.
I've always told you I was a rover.
You mustn't knit your brow,
You should have known by now
You'd every cause to doubt me
Mein, Herr.

The continent of Europe is so wide,
Mein Herr.
Not only up and down, but side to side,
Mein Herr.
I couldn't ever cross it if I tried,
Mein Herr.
So I do..
What I can...
Inch by inch...
Step by step...
Mile by mile...
Man by man.

Bye-Bye, Mein Lieber Herr.
Farewell, mein Lieber Herr.
It was a fine affair,
But now it's over.
And though I used to care,
I need the open air.
You're better off without me,
Mein Herr.

Don't dab your eye, mein Herr,
Or wonder why, Mein Herr.
I've always told you I was a rover.
You mustn't knit your brow,
You should have known by now
You'd every cause to doubt me,
Mein, Herr.

Alex und Girls
Bye-bye, mein Lieber Herr,
Auf wiedersehen, mein Herr.
Es war sehr gut, mein Herr
Und vorbei.
Du kennst mich wohl, mein Herr,
Ach, lebe wohl, mein Herr.
Du sollst mich nicht mehr sehen,
Mein Herr.

Alex
Bye-bye, mein Lieber
GIRLS
Bye-bye, mein
Alex
Herr
GIRLS
Auf weidersehen,
Mein Herr.
Es war sehr gut,
Alex
Und Vorbei.
GIRLS
Mein Herr
Und vorbei.

Alex
Du kennst
Mich wohl,
GIRLS
Du kennst mich,
Wohl, mein
Herr,

Alex
Mein Herr...
GIRLS
Ach, lebe
Wohl, mein
Herr.
Du sollst mich
Nicht mehr
Sehen,
Alex
And bye-bye

Alex and GIRLS
Bye-Bye, Mein Lieber Herr;
Farewell, mein Lieber Herr.
It was a fine affair,
But now it's over.
And though I-
Used to care,
I need the-
Open air.

SALLY
You're better off
Without me,
GIRLS
Auf wiedersehen...
Alex
You'll get on
Without me
GIRLS
Es war sehr gut...
Alex
Mein
GIRLS
Du kennst nicht
Alex
Herr...
GIRLS
Wohl...
Ach, lebe wohl!

Bye bye, mein
Alex
Herr,...
GIRLS
Auf wiedersehen,...
Bye bye mein Herr!

Alex geht von der Bühne, neuer Hintergrund, Jans Zimmer. „Also Kiara, erzähl mal etwas über dich, ich möchte dich noch besser kennen.“

When I was just a little girl
I asked my mother what would I be
Will I be pretty, will I be rich
Here's what she said to me
Que sera sera,
Whatever will be, will be
The future not our to see,
Que sera sera

When I find myself in times of trouble
Mother Mary comes to me
Speaking words of wisdom, let it be

And in my hour of darkness
She is standing right in front of me
Speaking words of wisdom, let it be

Let it be, let it be, let it be, let it be,
Whisper words of wisdom, let it be(2x)

And the broken hearted people
Living in the world agree
There will be an answer, let it be

For though they maybe parted
There is still a chance that they will see
There will be an answer, let it be

Let it be, let it be, let it be, let it be
Whisper words of wisdom, let it be(2x)

And when the night is cloudy
There is still a light that shines on me
Shine until tomorrow, let it be

I wake up to the sound of music
Mother Mary comes to me
Speaking words of wisdom, let it be

Let it be, let it be, let it be, let it be
Whisper words of wisdom, let it be(2x)

“Und jetzt du.” „Also Kiara,

Everytime I see you, I wanna be with you
and everytime I'm with you, don't wanna let you go no no no...

till all the rivers ever dry
and all the birds forget how to fly
I only hope you know I'm hopeless without you

everytime I'm with you, I only wanna kiss you
and everytime I kiss you, my heart goes loub douloouuuu yeah...

everytime you hold me close, I only hope you know what only you can do whenever I see you

la la la la la la....

everytime I'm with you, I only wanna kiss you
and everytime I kiss you, my heart goes loub dolouuuuuu oh oh oh...

and everytime you hold me close, I only hope you know what only you can do whenever I see you...

la la la la la la...“

20 Minuten später....

„Kiara! Ich will dich nicht verlassen! Bitte, nicht.“ „Ach Jan.

I'm a big big girl
in a big big world
It's not a big big thing if you leave me
but I to to feel that
I do do will miss you much
miss you much...

I can see the first leaf falling
it's all yellow and nice
It's so very cold outside
like the way I'm feeling inside


I'm a big big girl
in a big big world
It's not a big big thing if you leave me
but I do do feel that
I do oo will miss you much
miss you much...

Outside it's now raining
and tears are falling from my eyes
why did it have to happend
why did it all have to end

I'm a big big girl
in a big big world
It's not a big big thing if you leave me
but I do do feel that
I do do will miss you much
miss you much...<

I have your arms around me warm like fire
but when I open my eyes
you're gone...

I'm a big big girl
in a big big world
It's not a big big thing if you leave me
but I do do feel that
I do so will miss you much
miss you much...

I'm a big big girl
in a big big world
It's not a big big thing if you leave me
but I do feel that
I will miss you much
miss you much...”

Neuer Hintergrund, Nacht Straße. Jan sitzt auf einer Parkbank.

Isn't it rich,
Aren't we a pair
Me here at last on the ground,
You in mid-air
Send in the clowns
Isn't it bliss,
Don't you approve
One who keeps tearing around,
One who can't move
But Where are the clowns?
Send in the clowns

Just when I stopped opening doors
Finally knowing the one that I wanted was yours
Making my entrance again with my usual flair
Sure of my lines - no one is there

Don't you love farce,
My fault I fear
I thought that you'd want what I want,
Sorry my dear
But where are the clowns
Quick send in the clowns
Don't bother they're here.
When comes the clowns?
Maybe next year.

Ich (also Kiara)geht die Straße entlang wo Jan auf der Parkbank sitzt.

Midnight, not a sound from the pavement
Has the moon lost her memory,
She is smiling alone.
In the lamp light the withered leaves collect at my feet
And the wind begins to moan.

Memory, all alone in the moonlight
I can smile at the old days
I was beautiful then,
I remember the time I knew what happiness was.
Let the memory live again.

Every Street lamp seems to beat a fatalistic warning
Someone mutters, and the street lamp gutters, and soon it will be morning.

Daylight, I must wait for the sunrise
I must think of a new life
And I mustn't give in.
When the dawn comes tonight will be a memory, too
And a new day will begin.

Burnt out ends of smokey days, the stale cold smell of morning
A street lamp dies, another night is over, another day is dawning.

Touch me, it's so easy to leave me
All alone with the memory
Of my days in the sun.
If you touch me, you'll understand what happiness is
Look, the new day has begun.

Ich umarmte Jan. Und es gab einen Romantischen Kuss. Happy End.

Ich ging von der Bühne, ich war total verschwitzt und bestimmt auch etwas heiser. Plötzlich sprang Stan vor meine Füße. „Hast du mich aber erschreck!“, lachte ich. „Kiara. Ich, weiß, nein, du weißt das ich.. ach was soll’s!

Weiß nicht, wie's passiert ist
Ist ja auch ganz egal
Es gibt nur noch eins, das wichtig ist
Lieb' mich noch einmal
Will auch nicht dran denken
wie das weitergeht
Denn um jetzt noch umzukehr'n
dafür ist es längst zu spät
Ich bin rettungslos verloren
Hoffnungslos verrückt
Glaub' in deinen Armen
Wieder an mein Glück

Refrain:
Total verknallt in dich
Ich fühl' überall nur dich
Immer du - nie zuviel
Nie genug
Total verknallt in dich
Endlich kommt Land in Sicht
Und wir geh'n zusammen darauf zu

Will dich einfach streicheln
Reise auf deiner Haut
Und im Schweigen dieser langen Nacht
Da schlägt dein Herz so laut
Ich bin hilflos vor Verlangen
Gnadenlos verliebt
Geb' mir alle Chancen
Bloß weil es dich gibt

Refrain

Mit dir fängt alles für mich an
Und hört mit dir auf irgendwann

Refrain
Geh'n mit off'nen Armen auf uns zu“

„Oh Stan! Das ist so süß von dir.“, seufzte ich und umarmte ihn. Ach männo! Diese Jungs verstehen es ein Mädchen zu verwirren. Stan oder Jan. Verdammt! Stan stand immer noch da. Ich sah in fragend an. Er räusperte sich, er wartete wohl darauf das ich auch was singe. „Oh äh...

Total verknallt-
was besseres gibt es nicht.
Total verknallt-
was wär ich ohne dich?
Total verknallt-
genau das bin nun ich.
Total verknallt-
das bin ich nur in dich.

Oh Mann, oh Mann, er ist grandios, echt jetzt!
Er ist perfekt, einfach Ideal, er ist umwerfend.
Ich bin total verknallt in ihn!

Total verknallt-
was besseres gibt es nicht.
Total verknallt-
was wär ich ohne dich?
Total verknallt-
genau das bin nun ich.
Total verknallt-
das bin ich nur in dich.

Klopapier besorgen, das ist nun mal ein Graus,
also geh ich störrisch, aus dem Haus heraus.
Da treff ich diesen Typen, der ist total der hit,
ich schweb auf Wolke 7, das ist ein heißer Ritt!

Total verknallt-
was besseres gibt es nicht.
Total verknallt-
was wär ich ohne dich?
Total verknallt-
genau das bin nun ich.
Total verknallt-
das bin ich nur in dich.
Total verknallt!“

Hurra! Stan war zufrieden, umarmte mich noch mal und ging dann. Dummerweise stand da grade Jan in der Tür. „Oh verdammt!“, fluchte ich. „Du kannst dich wohl immer noch nicht entscheiden, oder?“, fragte mich Jan manisch. „Hähähä, äh, nein.“, gab ich schüchtern zu. „Gute Nacht mein Schatz.“, ich küsste Jan auf die Wange und ging dann ins Bett um mich um zu ziehen. Nun, das wollte ich, rannte aber schnell noch mal in den Saal um meine Eltern ab zu holen. „Äh, ihr schlaft bei mir.“, belehrte ich sie und ging dann in mein Zimmer und so weiter.

Alptraum Stufe zehn
Ich ging durch ein Haus. Es kam mir schrecklich bekannt vor. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Es war die Gouverneursvilla meiner Mutter. Ich ging bummelnd durch jeden Raum. Als ich durch die Eingangshalle schlenderte zuckte ich zusammen als ich eine kalte Stimme hörte: „Hallo Kiara.“ Ich wirbelte blitzschnell in die Richtung aus der die Stimme kam. Aber auch ohne mich umzudrehen hätte ich wissen müssen wem die Stimme gehörte. Kein anderer als: „Ben! Raus aus meinem Haus!“, schrie ich ihn an. „Du kannst mir nichts befehlen.“, flötete Ben gelassen „Ich bin älter als du.“ „Stimmt,“, gab ich zu und schlurfte zu ihm „du bist schon so alt, du gehörst ins Altersheim.“ Das hätte ich nicht sagen sollen. Sogleich packte mich Ben am Hals und schleuderte mich durch das Zimmer. Fast bewusstlos lag ich auf dem Boden und hörte noch Ben lachen: „Bis zum nächsten mal, Kiara.“ Es wurde schwarz vor meinen Augen, aber ich bemühte mich wach zu bleiben. Vor meinen Augen verwandelte sich die Eingangshalle der Gouverneurvilla in die Turnhalle von Laras Anwesend. Mit letzter Kraft schaffte ich es mich an einer Kiste hoch zu ziehen und zu einem Seil zu robben. Ich zog mich so schnell und kraftsparend hoch wie ich konnte, dann hangelte ich kurz nach rechts und lies mich vorsichtig auf die Matte fallen.

Als ich die Augen wieder auf machte, war ich in meinem Zimmer in Shockwarts. Mein Mund war voller Spucke, also wollte ich etwas trinken. Ich fischte eine kleine Flasche am Bettrand hervor und trank daraus. Ich musste schwer husten. Als ich sah was ich getrunken hatte, verschluckte ich mich, wobei das schon schrecklich war, da ich husten musste. Da hustete ich natürlich noch mehr. Ich hatte Gift getrunken! Hustend fiel ich zurück aufs Bett und vor meinen Augen sah ich schwarz.

Ich wachte wieder auf. Mit unerträglichen schmerzen. Ich unterdrückte ein schreien, als ich Indy sah. „Wo bin?“, fragte ich gepresst um den Scherz zu unterdrücken. „Bei mir zu Hause. Du hast viel hinter dir, ruh dich besser aus.“ Plötzlich zersprang das Fenster und ein Schwarm Ninjas sprang herein. Sofort sprang ich auf und stellte mich in Kampfposition. Die Ninjas hatten ein Logo. Marides Madest est das kann doch nicht sein! „Moment mal Marides Madest est hat doch keine Ninjas!“, hörte ich mich sagen. Ein Ninja ergriff meinen Arm und hielt mich mit ihm im Schwitzkasten (mit meinem eigenen Arm!). Grade so, das wenn er feste zieht, mir das Genick brechen würde. „Wir sind keine Ninjas,“, flüsterte der Mann der mich hielt „wir sind Untode.“ Und dann zog er und brach mir das Genick.

Mit brummenden Schädel wachte ich auf, und schreckte gleich zurück. Neben mir im Bett lag Stan, nackt!!!!! Ich drehte mich mit den Füßen zu ihm auf den Bauch und trat ihn. Ich hörte ein seltsames Geräusch und gleich darauf Jans Stimme sagen: „Kiara, warum trittst du mich?“ Ich wandte mich zu Jan, und umarmte ihn. „Welch Glück das du es bist Jan.“, seufzte ich erleichtert. Er legte eine Hand auf meine Schulter. „Ich bin ja bei dir.“ Ich wollte mich grade entspannen, als die Haut von Jans Hand, ja vom ganzen Körper abfiel! Ich schrie aus ganzem Leibe. Seine Muskeln und Sehnen verschwanden und es war nur noch sein Skelett übrig. Ich wich so weit zurück wie ich konnte. Ich hörte mein Herz laut pochen. Nun verwandelten sich auch meine ganzen Möbel zu Skelette. Tische, Stühle Schränke, alle waren Skelette und kamen auf mich zu! Immer näher und näher, manche von ihnen waren nicht ganz Skelette, mehr verweste Leichen. Ich schrie noch lauter, und quetschte mich an die Wand. Ich roch den vermoderten Gestank, da packten mich zwei Hände an der Schulter. Ich riss mich los, und drehte mich zur Wand um. Sie hatte ekelige verweste Arme und Hände bekommen! Ich lies mich auf den Boden fallen und machte mich ganz klein, die Arme der Skelette, Leichen und Wände griffen nach mir, rissen Stücken von meinen Klamotten ab, packten meine Handgelenke und wollten mich hochziehen. Ich schrie immer noch aus voller Kraft, aus ganzem Leibe. Ich spürte das meine Lunge bald platzen würde. „HALT!“, rief eine kalte Stimme. Sofort ließen mich alle Hände los. Ich schaute vorsichtig hoch und stand langsam auf. Mein Herz pochte wie wild, es würde bald rausfallen. Durch die Skelette geschlängelt kam Ben. „Nun, Kiara, bist du bereit zu sterben?“, fragte mich Ben höhnisch. Doch ich blieb cool, wollte mein Herz beruhigen. „Schon wieder? Also langsam wird’s...“ Doch weiter kam ich nicht. Ben zog eine Pistole und feuerte eine Kugel direkt in mein Herz.

Ein Junge für Kiara
Immer noch schreiend wachte ich auf. Ein höllischer Schmerz durchfuhr mich. Es war so, als ob der Albtraum die Wirklichkeit war. Als mir bewusst war, das alles nur ein Traum war, hörte ich auf zu schreien und lies mich in mein Kissen zurück fallen. Plötzlich kamen Jessica und Jennifer in mein Zimmer gestürmt mit einer langen Liste, wie ich sah. Jessica und Jennifer, die beiden größten Quatschtanten ganz Shockwarts setzten sich an mein Bett. „Morgen Kiara, bereit deinen Mann fürs Leben auszusuchen?“, fragte ich Jessy fröhlich. „Was?“, fragte ich verwirrt. „Na deinen zukünftigen Mann!“, erklärte Jenny. „Aber ich hab doch schon einen festen Freund.“, klärte ich sie auf. „Ach Jan. Paperlapap! Der ist doch viel zu alt für dich!“, drängte Jessy. „Du brauchst einen Jungen wie wir anderen!“, plapperte Jenny. „Und Stan ist doch sowieso total plemplem!“, tratschte Jessy. „Man munkelt schon darüber, das manche sagen, wenn etwas bei ihnen schief geht etwas über Stan. Also sie sagen, sie seien total „gestant“.“ „So als Ersatzwort für gearscht.“ „Manche sagen jetzt schon, ihr verstant mich doch.“ „Also als Ausdruck für verarscht.“, plapperten die beiden munter weiter. „Was hat das den mit mir zu tun?“, unterbrach ich die beiden. „Na du brauchst einen anderen! Einen neuen! Einen besseren!“, klärte Jessy mich auf. „Aber ich liebe Jan.“ „Es ist nie gut in einen Lehrer verknallt zu sein!“, beschwichtigte Jenny. „Also, als erstes Stylen wir dich mal richtig auf! So kannst du doch nicht durch die Schule gehen!“, begutachtete mich Jessy und kramte in ihrer Tasche nach dem Make-up. „Und während Jessy dich Aufstylt, suchen wir zwei dir mal einen Mann fürs Leben. Wir haben eine Liste mit allen Jungen dieser Schule. Sag was der Junge sein soll und die, die es nicht sind werden von der Liste gestrichen.“, plapperte Jenny. Jessy fing an meine Haare, die mir mittlerweile schon wieder fast bis zum Po hingen (so auf die Hälfte der Schulter) zu bürsten. Jenny fragte mich aus: „Welche Augenfarbe soll er haben.“ „Blau oder Braun.“, antwortete ich. „Welche Haarfarbe?“ „Braun bis Schwarz.“ „Wie soll er sein?“ Und so weiter. Schließlich hatte mich Jenny alles gefragt. Als krönenden Abschluss hat sie noch gesagt, „die Jungen die Schwul und/oder über 18 oder unter 17 sind auch weg streichen.“ Und so blieb nur noch ein Name übrig. Alex Mandel. „Den wirst du nachher aufsuchen.“, bestimmt Jessy mit ein paar Pinseln im Mund. Schließlich 3 Minuten später, kramte Jessy einen Spiegel hervor. „Du siehst heiß aus!“, lobte Jenny. Ich sah in den Spiegel. Da sah mich doch tatsächlich das Gesicht an, welches ich beim Cabaret Auftritt aufgesetzt hatte, an! Nur eben mit hochgesteckten Haaren. „Fantastisch! Jetzt kannst du los!“ Jessy schubste mich aus meinem Zimmer und zog mich dann anschließen in die große Halle zum Frühstück, Jennifer immer hinterher gedackelt. „Da ist er.“, Jenny deutete auf einen Jungen keine 50 Meter entfernt von mir. Jessica zog mich zu ihm. Die letzten 5 Meter sollte ich alleine gehen. Das tat ich auch. Immer lächelnd. Der Typ sah wirklich cool aus. Zum verlieben. Komisch das ich ihn noch nie richtig gesehen hatte. Plötzlich stolperte ich über ein Stuhlbein und landete immer noch lächelnd vor seinen Füßen. „Du lächelst wie ein Engel.“, sülzte er charmant. „Ein gefallener Engel.“ Ich strahlte noch mehr. Alex half mir wieder auf die Beine. Plötzlich rief eine Stimme nicht weit von uns entfernt: „Alex, ich hab Plätze für uns gefunden!“ „Komme Schatz.“ Sofort erstarb mein lächeln und mein Herz rutschte mir in die Hose. Mist! der Kerl hatte eine Freundin. „Ähm ciao.“, verabschiedete ich mich und stapfte etwas benommen zurück zu den beiden. „Ihr habt vergessen die weg zu streichen die bereits eine Freundin haben.“, brummelte ich. „Ups!“ „Okay, belass es bei Jan.“, entschuldigte sich Jennifer und die beiden dampften ab. Etwas erleichtert das die beiden weg waren, setze ich mich zu Alex, Lena, Yara, und Marron. Und wieder einmal tratschten wir eine Weile, aßen, tranken und hörten zu was der andere zu sagen hatte.

Vergangene Liebe
Dann erzählte ich von meinem Albtraum, alle hörten gebannt zu. „Ben hat schon wieder versucht, dich Seelisch kalt zu machen.“, erklärte Alex als ich geendet hatte. Ich stimmte zu. Das ist ja ekelhaft! Vor allem die Stelle mit Stan!“, kreischte Lena. Wieder stimmte ich ein. „Aber das hilft mir bei meinem Problem nicht weiter.“, seufzte ich. „Stimmt. Ich hab eine Idee!“, rief Yara begeistert. „Und welche?“ Nun war ich aber mal gespannt. Wir steckten unsere Köpfe zusammen, keiner sollte uns hören. „Also, es ist ja noch ziemlich dunkel da draußen.“, flüsterte Yara. Wir alle nickten. „Kiara könnte sich doch im Wald verstecken, wir alarmieren entsetzt Stan und Jan. Und wer als erstes bei dir ist, ist dein Mann.“ Auch dieses Mal stimmte ich zu. „Und damit auch nur einer dich „retten“ kann, verzauberst du die Gegend um dich, so das nur einer von den beiden in deine Nähe kann. Und zwar der Erste.“, schlug Lena vor. „Au ja!“, stimmten die anderen ein. Also aßen wir weiter. Schließlich nahm ich meine Tasche und ging aus dem Schloss. Es war so richtig kalt draußen, und Mordsdunkel. Perfekt!, dachte ich und ging in den Wald hinein. Ich wanderte eine weile und versteckte mich auf einer Lichtung. Mit meinen Kastienischen Gedankenaustauschfähigkeit benachrichtigte ich Lena das ich so weit sei. Jetzt hieß es nur noch abwarten und Tee trinken, den ich mir vorsorglich mitgenommen hatte. Nein, nein, kleiner Scherz. Ich schauspielerte natürlich das mir Eisig kalt wäre und ich mich total verlaufen hätte. Und natürlich täuschte ich Angst vor. Ich wartete. 10 Minuten, 20 Minuten, wie lange brauchten die eigentlich? So schwer kann das doch gar nicht sein! 25 Minuten... nach 30 Minuten sah ich endlich jemanden kommen. „KIARA!“, rief Jan erfreut mich zu sehen. Er umarmte mich. „Was machst du um diese Zeit und bei diesem Wetter hier im Wald?“, fragte mich Jan besorgt. „Ich hab mich verlaufen.“, log ich und umarmte ihn noch fester. „Tja, ich mich jetzt auch.“ „WAS?!“, schrie ich erschrocken. „Kleiner Scherz, komm mit.“ Er lächelte freundlich, ich konnte nicht anders, ich lächelte zurück. Dann tat er etwas, auf das ich überhaupt nicht vorbereitet war. Nein, er küsste mich nicht, er hob mich hoch, und trug mich wie eine Braut auf den Armen durch den Wald. Oh, das war so süß.

Wieder bei den Mädels, bedankte ich mich noch mal herzlich bei Jan und fragte sie wo Stan den abgeblieben sei, nachdem Jan wieder weg war. „Er ist spurlos verschwunden!“, erklärte Alex. „Seit gestern Abend hat ihn keiner mehr gesehen.“ „Was? Stan ist verschwunden? Wie kann das passiert sein?“, fragte ich besorgt. „Wir haben keine Ahnung. Niemand weiß wo er steckt.“, erzählte Lena. Na toll, jetzt hatte ich wieder ein Schlechtes Gewissen, ich war so besorgt um Stan. Vielleicht sollte ich ihm noch eine Chance geben, und wenn er wieder da ist, die gleiche Nummer noch mal abziehen? Nein! Völliger Blödsinn, ich liebe Jan! Aber was ist mit Stan? Wo ist er?

Aber das war jetzt Schnurz piep egal, irgendwie hatte ich ein Bedrohliches Gefühl im Magen als ich an Jan dachte. Was war los? Eigenartigerweise dachte ich über den Tag nach, als ich Jan angegriffen hatte, als Marron kam.... Ich sah mich erneut in diesem Specktakel, es... es war nochein mal wiedergekommen! Die Szene spielte sich erneut ab! Aber weswegen? Ich konnte mich nicht erinnern was passiert war, ich war zu sehr in Gedanken. Das einzige woran ich mich noch erinnern konnte ist das ich Jan Fleurs des Yeux entgegen geworfen hatte. Jan blockte es ab und hatte wieder freie Bahn....

Aber so leicht ließ sich Kiara nicht abschieben. Sie schleuderte wieder ein helles Licht auf Jan, doch kurz bevor Jan sich auch dieses mal schützen wollte und seine Hand gegen das Licht richtete, sprang Marron von ihm weg und berühre mit ihrem Zeigefinger nur kurz und leicht, so sah es aus, Jans Handgelenk. Es war aber keine kurze und leichte Berührung, sondern eine harte Karate Attacke – Jans Handgelenk war gelähmt und somit auch sein ganzer Arm. So wie das Schicksal (Marron) wollte traf der Zauber Jan und er flog rücklings durch die ganze Einrichtung. „...Äh...hä? hab ich getroffen?“, fragte Kiara verduzt. „Ja!©Ja!©Ja!©Treffer!!!“ , quiekte Marron mit ihrer hellen(aber hübschen) Stimme. Hinten war die Tür zusammen gefallen, als Jan reinknallte und aus dem dampfenden Geröll konnte man ein leises; „Outch...“ hören. „Ich habe doch nicht wirklich Jan getroffen...?!“ , wollte Kiara sicher gehen, Marron konnte noch nicht mal den Mund auf machen, um ihr zu antworten, da rannte Kiara panisch und mit einem besorgten Gesicht zu Jan. Morgana, die mittlerweile vom Podest runter gekommen war, stolzierte zu der Unfallstelle. Und die ganzen Schüler, die immer noch erschrocken drein schauten, bildeten nun einen Kreis um Kiara und Jan. Marron stand neben Draco Malfoy und starrte, ja sie bewunderte gerade zu seine glatt und nach hinten gekämmten Haare. Sie konnte ihren Blick nicht mehr lösen. Als er sie bemerkte, guckte er sie doof an und sie zurück. Das sah echt witzig aus, wie die sich da so anglotzten! Zurück zu Kiara und Jan! Kiara wühlte ein paar Tür und Wandbrocken von Jan runter. „Jan! Lebst du noch?! Das wollte ich nicht! Es tut mir leid!!!“ , schrie Kiara. Plötzlich öffnete Jan leicht seine Augen. „Jan, du lebst!“ Er berührte Kiaras Wangen mit seinen kalten Händen, beugte sich hoch und gab ihr einen zärtlichen Kuss. Kiara war sprachlos. Das hätte sie nicht erwartet. Ein Gefühl von Glück durchströmte sie. Es fühlte sich warm an. Als Jan seine Lippen von ihren wieder löste konnte man ringsum ein lautes; „Oooooooh...“ hören. Kiara ignorierte es einfach und küsste ihn zurück. Es war der, wohl scheinbar, glücklichste Moment ihres Lebens. „Jan...!“ , flüsterte Kiara. Jan lächelte sie nur an. Marron hatte ihren Blick von Dracos `Haarpracht` gelöst und war dabei, lustige kleine Papierblümchen, aus einem Stück Pappe, dass sie gefunden hatte, auszuschneiden. Kiara stand auf und gab Jan die Hand, damit er sich hochziehen konnte – falsch gedacht! Jan nahm ihre Hand, aber da Jan etwas schwerer (etwas?!) war, als Kiara, zog er sie runter und Kiara landete auf ihm. „Verzeihung!“ , entschuldigte sich Jan prompt. „Macht nichts!!!“, lachte Kiara. Diesmal war es Jan, der Kiara hochzog. Natürlich schaffte er es. Kiara war überglücklich und umarmte Jan. Marron hatte ihre erstes Blümchen fertig, war überstolz darauf und wollte es Jan und seiner, so dachte sie, Frau, zeigen. Die Schüler, übrigens, hatten sich mittlerweile wieder an ihre Tische gesetzt. Marron sprang auf und rannte mit ihrem `Speedtempo` zu den beiden. Dabei hatte sie, aber noch die Schere in ihrer Hand. Marron sprang wie wild neben Jan...doch dann machte es *schnipp*...

Marron, ich hasse dich!!!
...Und da waren...Jans schöne, schwarze Haare ab!!! Kiara klappte der Mund auf, Marron sah gar nicht hin und Jan selbst hatte überhaupt nichts mitbekommen. „J...Jan...d...deine Haare...!“ , stotterte Kiara. „Wie bitte?“ , fragte Jan ruhig. Erst jetzt bemerkte es auch Marron und sie war, genauso wie Kiara, sprachlos. „...Ups...!“, gab sie von sich. „Großvater, dieses Mädchen hat dir deine Haare abgeschnitten.“, sagte Draco schlicht und zeigte dabei auf Marron. Endlich begriff es auch Jan und fuhr mit beiden Händen durch seine Haare, die eindeutig weniger waren. Jetzt konnte man Jans entsetztes Gesicht sehen und wie er sich wutentbrannt, aber langsam zu Marron umdrehte. „Marron...!!!“, knurrte er. „Ähh...hähähä....Ja?“ „...ICH HASSE DICH!!!“, schrie er. Plötzlich zischten drei Metallklingen aus Jans Handoberfläche. Dabei spritzte auch ein bisschen Blut aus seiner Hand, doch anscheinend ignorierte er es einfach. Jan holte einmal kurz aus und bohrte die Klingen durch Marrons Hals! „Oh, Gott!!!!!“ , schrieen manche, darunter auch Kiara. „Miss Tsunami!!!“, schrie Morgana. Jan zog seine Waffe, die Blutüberströmt war wieder raus, es machte *zing!* und die Klingen waren wieder in seiner Haut. Ich wusste gar nicht, dass er so was kann!!! Und die anderen erst recht nicht!!! Marron stand unberührt, ja fast seelenruhig da und versuchte auf ihre riesige Wunde zu gucken. Morgana rannte aus dem Raum, kam dann aber mit drei großen Handtüchern wieder. Schnell wickelte sie die Tücher um Marrons Hals, um die Blutung zu stoppen. Marron bekam fast keine Luft mehr. Kiara wich von Jan und machte sich bereit mit Zauberkraft zu `schießen`...

„Sei-bai!“, schrie ich wütend. Wütend? Warum wütend? Was mach ich da eigentlich? Eine Feuerkugel schoss aus meinem Zauberstab. Die Feuerkugel war innen rot, veränderte sich aber nach außen hin in gelb. Die Kugel flog auf Jan zu, der grade noch so ausweichen konnte, doch die Kugel gab nicht auf, sie schoss erneut auf ihn. Marron, hielt das alles für Spaß und stellte Jan ein Bein als er erneut versuchte der Kugel auszuweichen. Jan flog rücklings auf den Boden und rollte sich schnell zur Seite, da die Feuerkugel ihn angreifen wollte. Erneut startete die Kugel einen neuen Versuch Jan zu verletzten, er wollte ihr wieder ausweichen, also, er wollte vom Rücken aufspringen, doch da kam die Kugel angeschossen, ratschte an Jans Auge vorbei, und er landete wieder auf dem Rücken. „Conclusion avec le charme!“, rief ich geschockt und die Kugel zersprang. Ich steckte den Zauberstab ein und eilte zu Jan. Ich warf mich auf die Knie und zog in vom Boden auf. „Jan! Bist du verletzt? Hab ich dich getroffen? Ist alles okay mit dir?“, sprudelten die Fragen aus mir heraus. „Nein, nein, mir geht es gut.“, lächelte er mich an. Ich begutachtete sein Gesicht. „Stimmt gar nicht! Du hast einen Ratscher am Auge!“, rief ich erschrocken. „Ach das brennt so.“, scherzte Jan. „Weiß du Kiara, dein Sai-bai eben, war nicht von schlechten Eltern. Und erst mal Fleurs des Yeux. Du bist gut, wo hast du das gelernt?“, fragte Jan begeistert. „Ach, ich wusste einfach nicht wo ich meine Gedanken hatte.“ Und das war die Wahrheit. „Wie wär’s Kiara, kommst du morgen in meinen Elementekurs?“ „Was? Aber der ist doch erst für die 9. Klasse!“, fragte ich ihn begeistert. „Ja, aber bei deinen Künsten, können wir mal eine Ausnahme machen.“ Wow! Ich, eine Schülerin aus der 5. Klasse, darf in den Elementekurs von Jan! Wow! Aber sofort wurde ich wieder ernst. „Jan! Du musst sofort uns Krankenzimmer!“, sagte ich besorgt. „Ach, der kleine Ratscher, der tut doch nicht weh, kümmert euch lieber um Marron.“, sagte Jan gütig. „Ach, die ist doch in topform! Die kommt alleine aus wie du siehst! Du musst ins Krankenzimmer.“, versuchte ich ihn zu überzeugen. In der Zwischenzeit, hatte Marron die Handtücher vom Hals gebunden und steckte ihre Finger in die Löcher. „Schaut mal was ich kann!“, rief sie begeistert. Die halbe Schule ekelte sich. Natürlich waren es die ganzen Mädchen. „Na gut, überredet.“, stimmte Jan nun mir zu, also schleifte ich ihn ins Krankenzimmer. Ach nein, wir gingen ganz normal ins Krankenzimmer und redeten dabei.

Abenteuerkurs mit Professor Leison
Mal wieder spannend wie noch nie, so war der nächste Tag. Vielleicht sollte ich das von Anfang an erzählen. Also, nachdem ich aus dem Krankenzimmer raus (ich hatte Jan da kurz alleine gelassen, weil ich aus meinem Zimmer etwas holen wollte) und in meinem Zimmer war, entdeckte ich an der Tür, zu meinem Zimmer, ein Blatt Papier. Ich riss es ab, ging hinein, setzte mich in den Sessel und las.

Liebe Schüler und Schülerinnen,
morgen, der 01.01.05, findet ein Abenteuerkurs mit Professor Leison statt.
Es wird eine Expedition zu einem Vulkan geben. Treffpunkt ist um 7 Uhr in der Eingangshalle.
Wir bitten um festes Schuhwerk, ausreichend Verpflegung und dünne Kleidung.

Ihre
Morgana Makabar

Au super! Ein Abenteuerkurs! Da mach ich doch gleich mit! Ich holte eine Banane für Timmy aus der Tasche und rief nach ihm. Doch er kam nicht. „Timmy! Ich hab hier eine Banane für dich!“ Normalerweise müsste er jetzt kommen. Jan hat doch nicht etwa.... Nein! Das würde er nie tun! Oder doch? Ich schnappte mir den Bademantel von Jan und rannte zurück zum Krankenzimmer. „Jan, weißt du wo Timmy ist?“, fragte ich ihn besorgt. „Nein, ich hab keine Ahnung.“, sagte Jan ebenfalls besorgt. Es beruhigte mich etwas, das seine Stimme keine Panik oder Nervosität aufwies. Also hat er ihn schon mal nicht gefressen. Ich legte Jans Mantel auf den Stuhl, entschuldigte mich erneut und klapperte das Schloss nach meinen Eltern ab. Endlich fand ich sie. „Mom, Dad, wisst ihr wo Timmy ist?“, fragte ich sie. „Timmy? Meinst du den Affen?“ „Ja!“, rief ich begeistert, anscheinend wussten sie wo er war. „Deine Mutter hat ihn ins Dreireich geschickt, sie hat ihn schon überall gesucht.“, antwortete mein Vater. „Ach so! Deshalb wirkte er so vertraut!“, fiel es mir wieder ein. „Okay, ich muss wieder zu Jan, bis später.“ Ich umarmte beide noch mal herzlich und machte mich auf den Weg zurück zum Krankenzimmer. Mann, was für ein herum Gelaufe. Ich war schon fast beim Krankenzimmer, als Professor Makabar mich abfing. „Kiara, ich muss mit dir sprechen.“, begrüßte sie mich. „Ähm, worum geht’s?“, fragte ich etwas nervös. „Es geht um Snip.“ Morgana holte eine kleine Siamkatze aus ihrer Tasche. Ich hielt die Hand auf. „Ooh, die ist süß!“, schmunzelte ich. Abenteuerlich sprang Snip auf meine Hand. „Ja, und sie gehört dir.“ „Was?“, erschrocken hätte ich die Katze fast fallen lassen. „Schon seit Tagen ist sie mir entwischt. Und immer fand ich sie in deinem Schlafzimmer wieder.“ „Aber warum?“, wollte ich fragen, doch Morgana redete weiter: „Sie sucht ihren Besitzer aus, weißt du. Immer die zur Zeit mächtigste Hexe.“ Ich machte große Augen. „Aber Sie sind auch mächtig.“, sagte ich höflich. „Junge Hexen Kiara, junge. Und endlich ist die Zeit gekommen. Du, die du so oft gegen Ben gekämpft hast, besitzt die Außergewöhnliche Macht. Nicht jeder hat sie, weißt du. Ich hab sie, Professor Leison hat sie. Miss Croft hat sie.“ Ich wollte schon ein: „warum kriegt Professor Leison die Katze nicht“ ansetzen, aber als ich den Namen Laras hörte, war ich sprachlos. Was für eine Macht besitzt Lara? Genau das wollte ich Professor Makabar fragen, doch sie war schon weiter den Gang entlang gegangen, ich wusste nicht in welche Richtung. Also entschloss ich mich, zu Jan zu gehen. Als er mich sah, schrie er gleich auf. Nicht vor Freude, mehr vor Entsetzten. „EINE KATZE!! SCHAFF SIE HIER RAUS KIARA!“ Ich verstand gar nix mehr. Ich wusste das Jan Angst vor Spinnen hat, aber Katzen? Jan verkroch sich unter die Decke. „Warum hast du den vor einer so kleinen, und niedlichen, Katze Angst?“, fragte ich ihn verdutzt. „Ich hasse Katzen!“ Ich musste lachen. „Was ist?“ Jan lurrte über seine Decke empor. Ich lachte immer noch. Jan verstand nur Bahnhof. „Ich hasse Schlangen!“, half ich ihm auf die Sprünge, immer noch lachend, wohl gemerkt. Nun musste auch Jan lachen. Was kommt als nächstes? Eine Peitsche als Ausrüstung? Oder einen Hut? Oder gleich ein Abstecher in eine Messerfalle? Als wir uns wieder erholt hatten, schrie Jan erneut, weil ihm wieder einfiel warum er eigentlich so tief unter der Decke lag. „Ach komm schon, sie tut dir nichts.“, versuchte ich Jan zu beruhigen. Ich ging näher an Jans Bett heran und lies die Katze auf die Decke springen. Snip, abenteuerlustig wie sie war, tapste das Bett endlang bis zum Kopf, da legte sie sich ihn, schmiegte sich an ihn und schnurrte leise. „Oooh, süß.“, seufzte ich. „Okay, sie ist nicht bösartig.“, gab Jan zu. Ich setzte mich auf den Bettrand und streichelte Snip. Gleichzeitig kuschelte sich Jan an mich. Ach, wie süß!


Flugstunde
Professor Charles ist echt doof! Kaum war der 27., also wieder Schule, kam er mit einem unangekündigten Test an! In Zauberei! Zum Glück! Und nicht in Geschichte der Zauberei, ich wär’ dran gewesen! Zum Glück macht Professor Jonson so was mit uns nie! Aber na ja, der Test verlief ziemlich Reibungslos, außer bei Shouw, das Mädchen das vor mir sitzt. Sie zitterte die ganze Zeit herum, lies den Füller fallen, oder kleckste auf das Papier. So musste sie natürlich erst den Killer raus kramen um den Fleck zu beseitigen. Die Arme.

Tja, und kaum das Wochenende später, hat Professor Charles uns die Tests zurück. Ich sah gespannt auf meine Note, bestanden! Aber hallo! Eins plus mit Sternchen! Nur Shouw war volle Kanne durchgerasselt. Sie fing auch gleich an zu heulen. Mitfühlend, sprang ich über meinen Tisch, was mir Charles auch gleich an den Kopf warf (nein, nicht den Tisch! Er motzte mich an weil ich drüber gestiegen bin!), und tröstete sie. „Ach komm schon, das ist doch nur ein Test. Der Schadet kein bisschen deiner Zeugnisnote.“, versuchte ich sie aufzumuntern. Toll! Grade in dem Moment verkündete Professor Charles der Klasse: „Diese Tests machen ein viertel eurer Zeugnisnote aus!“ Ach verdammt! Dieser Kerl hat mir mein Aufmunterungsprogramm vernichtet! Ich startete einen neuen Versuch, nachdem Shouw noch kläglicher jammerte: „Aber es ist doch nur die Halbjahresnote. Komm schon, das ist nicht Schlimm! Im ersten Halbjahr hatte ich, in Mathe, der neuen Schule, immer eine vier.“ Das war wahr. Also, in meinem anderen Ich. „Ja, toll, Mathe! Ich will mal eine große Hexe werden! Wozu hilft mir da Mathe?“, posaunte sie in die Klasse. „Miss Trewhella, Mathematik, hat eine große Bedeutung in der Zauberei!“, protestierte Charles. „Glauben Sie mir, es ist wahr!“ Ding Dang Dong. Ach, endlich, die Stunde war vorbei. Ich stopfte meine Sachen in die Tasche, und ging mit Shouw raus. Dabei tröstete ich sie weiter. Mitten auf dem Korridor kam es zu einen fiesen Zwischenfall auf dem Weg zum nächsten Unterrichtsfach. „Aus dem Weg! Beiseite! Ich muss durch!“ Steve rannte wie ein irrer durch den Flur, schubste alle Schüler beiseite, die ihm Verwünschungen hinterher riefen. Ein ziemlich ängstlicher Junge rannte ihm davon, auch er schubste sich durch die Menge, aber reichlich höflicher: „Entschuldige! Darf ich mal? Ich muss hier durch!“ Tja, und dann kam Steve zu uns. Er schubste Shouw und mich energisch beiseite, so das wir in zwei andere Schüler gestoßen wurden. „Steve du Mistkerl! Bleib stehen damit ich dir den Hals umdrehen kann!“, schrie ich ihm hinterher. Ich wollte ihm schon nachsetzten, aber dann blieb Steve plötzlich stehen. Und, er verprügelte den ängstlichen Jungen! „STEVE! Lass ihn in Ruhe! Megaltanos!“, rief ich wütend und schoss ihm einen Fluch entgegen. Steve wurde zwar von dem Jungen runtergeschubst, war aber gleich wieder auf ihm drauf, und verprügelte ihn weiter. Ein Glück das grade Professor Minta im Gang war und trieb die beiden auseinander. „Was fällt Ihnen den eigentlich ein!?“, kreischte sie. „Nichts, wir haben uns nur ähm.... Brüderlich unterhalten.“, log Steve und klopfte dem Jungen auf den Rücken. Klopfte wäre der falsche Ausdruck gewesen, er schlug ihm Regelrecht in den Rücken, so das er nach vorne flog. „STEVE PETERSON!!! Strafarbeit!“, schrie Minta, packte Steve am Ohr und zog ihn in ihr Büro. Ich grinste zufrieden. „Ich hoffe er fliegt von der Schule.“, maulte Shouw während wir uns wieder in Bewegung setzten. Ding Dang Dong. „Apropos fliegen. Flugstunden!”, rief ich in Panik. Der Unterricht hatte bestimmt schon begonnen! Also rannten wir, so schnell es ging, zum Quirritchfeld. Dort angekommen keuchten wir außer Atem: „Tut uns Leid, das wir zu spät sind.“ „Ihr habt Glück, Professor Quattil ist noch nicht da.“, empfing uns Luna. „Puh, welch Glück.“, grinste Shouw. „Holt eure Besen, er wird gleich kommen.“, riet uns Marron. Sofort rannte Shouw zum Besenhaus, doch ich schlenderte zu den anderen und blieb, wie auf einer Bühne, demonstrativ vor ihnen stehen. Ich kramte in meiner Tasche herum und fand schließlich das, wonach ich suchte. Ich holte einen Kuli raus. „Sagt „hallo“, zu meinem neuen aufgetunten Besen!“, lächelte ich sie alle an. „Hallo neuer aufgetunter Besen.“, grummelten sie. „Etwas mehr Begeisterung wenn ich bitten darf!“ Ich klickte auf einen Knopf und der Kuli wurde lang und groß. Wunderschön blau, mit einem Eishockeyschweif. Er hatte eine Sitzfläche in einem beruhigenden blau. Sofort riefen die anderen begeistert. „Hallo neuer aufgetunter Besen!“ „Schon besser.“, grinste ich. Dann wandte ich mich um. Weiter hinten kamen Lena, Yara und Alex angehastet. „Hallo Schwesterherz.“, begrüßte ich sie. „Halloooo Schwester!“, wiederholten die anderen Schwungvoll. Sofort begannen sie zu lachen. „Also, das finde ich jetzt echt nicht witzig.“ Doch sofort prustete auch ich los. Dann kam Professor Quattil. „Auf eure Besen.“, begrüßte er uns. Wie befohlen, so taten wir. „Ihr fliegt ein paar Runden durch die Ringe, kurz ihr macht euch warm.“, erklärte er uns. „Und los!“ Wir stießen uns ab. Ich drehte ein paar Loopings, ach ist das schön! „Auf sie!“, rief Draco. Was? Ich verstand kein Wort. Aber sogleich wusste ich was er meinte. Draco und Kumpanen flogen hinter mir her. „Wir werden dich von deinem Besen schubsen!“, rief er angriffslustig. Okay, wenn er es versuchen will. „Dann musst du mich aber erst mal kriegen! Das ist ein Turbo 3000. Ciao!“ Und schon flog ich im Zickzack durch die Ringe, hoch und runter, schlängelte mich durch die anderen. Doch sie waren immer noch hinter mir. Oder mehr Draco, die anderen kamen gar nicht mit. Okay, wenn er es wirklich will, bitte! Ich flog um die 30 Meter in die Höhe, wow! ist das hoch! Draco war dicht hinter mir. Na dann mal los! Im Sturzflug schoss ich auf den Boden zu, der kalte Wind peitschte mir in das Gesicht. Es war ein herrliches Gefühl. Der Boden kam immer näher und näher, aber das machte mir nichts aus. Ich hob die Hände vom Besen und breitete sie in der Luft aus. Wunderbar! Es war so unbeschreiblich schön. Ich sah über mich, Draco wich aus und flog wieder waagerecht. Ich sah wieder in Flugrichtung. Der Boden war nur noch ein paar Meter entfernt. Ich legte die Hände wieder um den Stab und zog hoch, grade noch Rechtzeitig, meine Füße streiften den Boden. „Wow! Noch mal!“, rief ich begeistert.

Bin das Baby und man liebt mich,
hab Brombeeraugen bin wonnig knubbelig,
es macht Peng wenn ich den Papa mit der Pfanne hau *au!*

Bin das Baby musst mich lieb haben!
Ich beschmeiß dich,
und dann schmeißt du mich.

Ich flieg wild herum, gefällt mir!
Noch mal!

Mama sagt nicht zu viel Zucker,
Papa der fällt glatt um. *eu!*
A-B-C-D-E-F was treibt er als nächstes? fragt das Publikum *was?*

Kennt ihr meine ausgeflippte Schwester, Charlyn?
Achtung, gleich blinkt sie wie ein Rubin.
Sie ist der hellste Stern funkelt und wie *und wie!*
*macht das bloß nicht zu Hause nach, Kinder* *lala*

Bin das Baby habt mich lieb wie noch nie!
*Macht mal alle mit.*
Bin das Baby und man liebt mich,
Brombeeraugen, wonnig knubbelig *jajaja*
Wär’s nicht Dinostark es gäb’ noch mehr viel mehr wie mich! *jetzt sind wir schon drei!*

Ich spring runter vom Topf,
hau den Papa auf den Kopf,
will nie ins Bett gehen,
will viel lieber fernsehen,
und obwohl ich’s nicht soll,
mach ich die Windeln schön voll
Doch ich bin das Baby und ihr, ihr müsst mich [Musik]

Bin das Baby und man liebt mich,
wär’ doch stark, gäb’s noch viel mehr wie mich.

Papa, Mama, Bruder, Schwester,
Wonneknubbelbaby ist die Ober bester!

Bin das Baby hab mich liebt wie noch-
Bin das Baby habt mich liebt wie noch-
Bin das Baby habt mich lieb wie noch nie! *müsst mich lieb haben!*

Kaum waren wir wieder auf dem Boden, brachen wir alle in schallendes Gelächter aus.
Ich frage mich, wie ich mich das getraut hatte. Doch während ich lachte konnte ich nicht denken. Nun, der Rest der Stunde spielten wir Quirritch. Okay, was ist Quirritch? Es ist wie Quidditch nur das der Quaffel so groß wie eine faust, der Schnatz so klein wie eine Mutter (die Schraube) und die Klatscher so groß wie Fahrradreifen sind. Also ziemlich gefährlich. Auf jeden Fall spielten wir. Und während wir spielten, fiel mir wieder ein, warum ich so sauer auf Jan gewesen war. Vor schreck wäre ich fast vom Besen gefallen, was ich aber eigentlich einem Klatscher zu verdanken hatte. Na ja, auf jeden Fall, als das Spiel vorbei war, durften wir noch etwas rumfliegen. Show, Alex und ich flogen etwas Seite an Seite miteinander. „Wo ist eigentlich Marron?“, wollte Shouw schließlich wissen. Vor uns, etwas höher als wir, flog ein Besen mit einem geflochtenen Schweif. „Ist das nicht Marrons Besen?“, wollte Alex sicher gehen. „Ja. Aber, wo ist Marron?“ Die Antwort fanden wir ein paar Meter tiefer. Sie pfiff kurz und der Besen kam zu ihr. Elegant setzte sie sich drauf und flog hinauf. Dann zeigte sie ihre Akrobatischen Künste. „Schaut mal was ich kann!“, rief sie übermütig. Sie machte grade einen Handstand auf ihrem Besen. Mit einem Rock! Der flog ihr auch gleich ins Gesicht. Die ganze Klasse konnte ihre Unterwäsche sehen! „Wow!“, hörte man Draco Malfoy. Bei dem Versuch, Marrons, mit ihren Beinen den Rock wieder nach oben zu friemeln, verlor sie das Gleichwicht und hing nun, an den Händen, mit den Füßen zu Boden am Besen. Ich rollte die Augen. Nicht nur ich, auch Alex und Shouw taten das. Elegant schwang ich mein rechtes mein über den Besen und flog im „Damensattel“ zu Marron. „Brauchst du Hilfe?“, lächelte ich sie freundlich an. „Miss Threepwood! Setzten Sie sich gefälligst wieder richtig auf den Besen!“, hörte ich von unten Professor Quattil rufen. Wie befohlen tat ich es und half Marron wieder auf ihren Besen. Es schellte, schade.


Jan hat eine Tochter!!!!
„Ich weiß warum ich so sauer auf Jan war!“, rief ich als wir auf dem Weg zur Großen Halle waren. „Erzähl!“, drängte Alex neugierig. „Ich hab einen Brief bekommen. Von einer gewissen Goyct. Sie schrieb mir das Jan eine Tochter hat!“ Die vier stöhnten auf. Nur Marron blieb gelassen. „Habt ihr was gegen mich?“, fragte sie skeptisch. „Nein, wieso?“, wollte Alex wissen. „Na, ich bin doch Jans Adoptivtochter.“, erklärte sie. „Ich spreche hier von einer Leiblichen.“ Nun stöhnte auch Marron auf. „Sie ist nicht von Goyct. Glaube ich. Ich konnte es nicht entziffern.“, erzählte ich. „Weiß Jan davon?“, wollte Lena wissen. Ich verneinte. „Dann sollten wir es ihm erzählen.“, schlug Yara vor. „Aber schonend.“, fügte Alex hinzu. Also gingen wir ins Krankenzimmer, armer Jan, ich hatte ihn wirklich schlimm getroffen. Aber erst mal Marron! „Jan, ich muss dir was sagen. Du hast eine Tochter.“, fügte ich haspelnd hinzu. „Wow, wie schonend.“, meinte Alex ironisch. „Ich, eine Tochter?“, fragte Jan verwirrt. Ich wollte grade „ja“ sagen, aber da flog mir ein Brief entgegen. „Von wem?“, wollte Lena gleich wissen. „Goyct.“, sagte ich überrascht. Ich machte den Brief auf und las.

Hi Kiara,
sorry, hab mich vertan,
Jan hat gar keine Tochter.

Ciao Goyct

„Nein.“, antwortete ich deshalb. „Was nein?“, jetzt war Jan völlig perplex. „Du hast keine Tochter. Was ein Missverständnis.“ „Oh gut.“, seufzte Jan erleichtert. Was für ein Glück!


Ein Trip zum Vulkan
Okay, es tut mir Leid, wir haben Silvester übersprungen und grade das war so romantisch und so weiter. Hähähä, ich bin so gemein. Pünktlich um Mitternacht küssten Jan und ich uns.

Oh Mann, oh Mann, er ist grandios. Echt.
Es ist perfekt, Ideal. Er ist umwerfend.
Ich bin total verknallt.

Also, auf jeden Fall war heute der 01.01.05. Wow, so weit oder so weit zurück sind wir schon. Ich meine, eigentlich müssten wir das Jahr.... 2060 oder so haben! Aber, ich habe gelogen. Wir haben Melanie und die anderen Kids nicht mit 20 verlassen, sondern noch im gleichen Jahr. Mit den Kinder haben wir was gemacht... was war das doch gleich? Wir haben sie jemanden übergeben. Doch an wen weiß ich nicht mehr. Egal.

Langsam wachte ich auf, mit dem Gesicht im Kissen tastete ich nach meinem Wecker. Endlich fand ich ihn. Schläfrig schaute ich drauf. „Oh verdammt! Ich komme zu spät zum Ausflug!“, schrie ich nun hellwach. Ich stellte den Wecker wieder auf den Nachtisch, sprang aus dem Bett (Jan war wieder aus dem Krankenzimmer raus), huschte ins Badezimmer, putzte mir die Zähne, kämmte mir die Haare, zog mich um. Dann rannte ich wieder aus dem Badezimmer, auch aus der Wohnungstür (also eigentlich Zimmertür), hastete den Gang entlang, rutschte das Treppengeländer runter und landete in der Eingangshalle. Keiner da. Mist! Sie waren schon weg. Ich pfiff einmal mit dem Fingern im Mund und schon kam mein Besen angerast, ich hatte ihn schon vorsichtshalber in den Besenschrank gestellt, da ich mir so was dachte. Ich sprang auf ihn drauf und flog aus dem Fenster über dem Tor. Ich flog immer höher und höher um eine Übersicht zu haben. Endlich erkannte ich ein paar kleine Figuren auf dem Weg nach Shonmaich der Stadt in der Nähe von Shockwarts. Wie eine Irre schoss ich im halben Sturzflug auf sie zu. Ich war das ja schon von Vorgestern gewöhnt, aber Mann war das Arschkalt! Ich konnte praktisch fühlen wie meine Hände gefroren, wie mein Gesicht blau wurde. Mist! Warum hatte ich nicht Handschuhe und Ohrenschützer mitgenommen? Warum muss Shockwarts auch in den Alpen liegen? Ich spürte meine Ohren nicht mehr. Endlich kam ich ihnen näher. Die Gruppe wich schlagartig zurück als ich endlich bei ihnen landete. „Kiara, da hast du aber Glück gehabt, das wir etwas länger gebraucht hatten.“, begrüßte mich Lis. „Glück im Unglück.“, lachte Shouw. Da hatte sie Recht. Und ich werde ziemlich Oft vom Unglück verfolgt. Es gibt kaum einen Tag, an dem ich mich mal nicht verletze, alles richtig habe (nicht im Lotto, die Hausaufgaben) und so weiter. Na ja, auf jeden Fall gingen wir in Richtung Hafen. Auf dem Weg hexte ich mir ein paar wärmende Sachen her.

Also ging es über die See. Weit, weit über die See. Bis zu einer tropischen Insel. Wie Zuhause. Ich seufzte. „Willkommen zu Hause.“, grinste Alex. Es war kaum zu glauben, aber es waren kaum Leute mitgekommen. Nur Lena, Yara, Marron, Alex, Shouw, Jessica, Jennifer und ich. 8 Leute, 9 mit Lis. Aber das störte Professor Leison nicht.
Also, wir standen vor einem riesigen Vulkan, aber hallo! Er war wirklich riesig. Und den sollten wir hochklettern. Gesagt getan. Mit einigen Schwierigkeiten, die ich aber nicht erwähnen will zum Wohle Lis’.

Kurz bevor wir oben waren, hörte ich ein bedrohliches grummeln. „Alex pass auf!“, kreischte ich und zog alles zu mir. Grade im richtigen Moment, den sogleich sprang ein Stück vom Vulkan ab und flüssige Lava floss heraus. „Du hast mir das Leben gerettet. Danke!“, bedankte sie Alex etwas geschockt aber gleichzeitig auch überglücklich. Obwohl es sich für ihre „Coolness“ nicht gehörte umarmte sie mich. Wir kletterten weiter. Endlich, nach so einer Stunde waren wir am Gipfel. Ich sah nach unten. Nein, nicht ins Tal, in das gewaltige Loch vom Vulkan. „Bilde ich mir das nur ein, oder ist da wirklich etwas rotes zu sehen?“, fragte Lena. Mit zusammengekniffenen Augen sahen wir nach unten. Lena hat sich das nicht eingebildet, da war eindeutig eine rote Flüssigkeit. „Der Vulkan bricht gleich aus!“, schrie Lis plötzlich. Kaum als sie das gesagt hatte, zerrte sie uns alle in eine Felsspalte, und KAWUMM der Vulkan brach aus. „Wir müssen hier weg.“, meinte Lis. „Bist du verrückt! Hier gehe ich nicht weg! Nicht solange der Vulkan ausbricht!“, bestimmte Yara. Doch sogleich wurde sie umgestimmt als ein Lava Brocken Haarscharf an ihr vorbei sich in den Fels bohrte. „Okay, du hast recht.“, haspelte sie. „Aber wie?“ „Hey, ich bin nicht Lehrerin geworden weil ich eine Abenteurerin bin!“, grinste Lis. Sie murmelte irgendeinen Zauberspruch und eine Art Blase umschloss uns. Lis stieß sich gegen eine der Blasenwände und schon kam die Kugel ins Rollen, im wahrsten Sinne des Wortes. Und so surften wir auf der Lava, es machte mächtig Spaß. Plötzlich sah ich etwa 50 Meter vor der Lava Flut ein kleines Mädchen rennen. Sofort erschrak ich. Ich musste sie retten. Also sprang ich so hoch ich konnte (das waren um die 2 Meter da ich dank der Blase abgefedert wurde), pfiff einmal mit den Fingern im Mund und schon saß ich auf dem Besen. Ich schaltete auf Turbo und schoss auf das Mädchen zu. Die Lava würde sie bald erreichen und im allerletzten Moment, flog ich an dem Mädchen vorbei und schnappte sie. „Ah!“ Ich flog höher und setzte das Mädchen auf den Stiel. „Hast du dir wehgetan?“, fragte mich das Mädchen. Sie fragte mich? Ich sollte das lieber sie fragen! „Nein.“, sagte ich deshalb sanft. „Warum?“ Es hat doch sicher wehgetan als du vom Himmel gefallen bist. Ich meine, du bist doch sicher ein Engel.“ Das war so süß! Und das hörte ich mich auch sagen. Nur in der Gegenwartsforum, also Präsens. Hähähä ;-]
„Wie alt bist du denn?“, fragte ich sie freundlich.
„Grade erst 6 geworden.“, antwortete sie stolz.
„Und wie heißt du?“, fragte ich weiter.
„Melanie.“
„Melanie, das ist aber ein schöner Name.“
„Melanie Funlos.“ Ich erschrak so sehr, ich wäre fast vom Besen gekippt. Auf jeden Fall war ich sprachlos.
„Was ist los?“, fragte mich Melanie schließlich. Endlich fand ich die Sprache wieder, da rief ich auch schon: „Du bist meine Tochter!“ Melanie war darüber genauso Sprachlos.
„D-deine Tocher? Aber das geht doch nicht! Du bist doch erst 15!“, stotterte sie.
„Jaah Äußerlich, aber Innerlich bin ich 30, so schätzungsweise, ich hab aufgehört zu zählen.“, erklärte ich ihr.
„Das kann nicht sein! Mh, ich hab einen Test! Nur die echte Kiara weiß ihren vollständigen Namen! Sag ihn mir.“
„Okay, das könnte jetzt etwas länger dauern.“, grinste ich.
„Also?“
„Mein vollständiger Name ist: Kiara Elaine Kimbalie Rosvita Carla Lesley Joana Flippine Marley Threepwood celadon van Eyck Funlos.”
“Ha! Falsch! Meine Mutter heißt nicht cêladon van Eyck!“
„Jetzt schon.“
„Was?“
„Stan, dein Vater, ist etwas plemplem geworden. Und spurlos verschwunden. Ich hatte mich in einen anderen verleibt.“, erklärte ich ihr.
„Na toll! Und grade heute stelle ich fest, das meine Mutter und mein Vater weg sind und meine jüngere Mutter da ist! Was soll das?“
„So ging es mir auch oft.“, lachte ich. Wie wahr wie wahr. Da wurde mir eins klar: „Warum bin ich den Weg? Und warum Stan?“ Und da begann Melanie zu erzählen: „Also, heute ist meine Mutter, also du, zu Freunden hier auf der Insel gegangen. Und Dad sollte auf mich aufpassen. Das tat er auch, aber oho! Ich spielte grade Tomb Raider (sie grinste) als ich plötzlich ein Fenster klirren hörte. Na ja, ich kenne ihn ja gut, also dachte ich, er wollte grade Baseball spielen oder so.“ Ich musste kichern, das wäre so typisch für Stan gewesen.
„Aber als ich dann fragen wollte, was es zu Mittag gab, war er verschwunden. Spurlos, okay, nicht ganz Spurlos, das Fenster war zerschlagen und man konnte eine ähm... Blutspur erkennen. Ich bin also sofort zu deinen Freunden gerannt, also da wo du angeblich warst, aber die meinten, du wärst schon früher gegangen. Also wollte ich wieder „nach Hause“, weil wir hier ja nur Urlaub machen. Und dann ist der Vulkan ausgebrochen.“ „Das stimmt! Ich kann mich an die Sache mit den Freunden erinnern, aber nicht daran das ich vor 12 Uhr gegangen bin. Ich war bis.... ähm..... das ist so lange her.... ich glaube bis 15 Uhr da geblieben. Irgendwas stimmt hier nicht.“, überlegte ich. Endlich kamen die anderen in ihrer Blase angerollt. „Darf ich vorstellen, Melanie.“, begrüßte ich die anderen. „Moment, mal, ist das nicht...?“, wollte Lena fragen. „Exakt, das ist meine Tochter Melanie.“, unterbrach ich sie. Alle hielten den Atmen an. Ich grinste. „Kiara! Bring sie sofort zurück! Du darfst die Zukunft nicht verändern!“, rief Lis sofort. „Ich schätze, jemand hat die Zukunft schon geändert.“, erläuterte ich ihr. „Na ja, wir sollten machen das wir nach Shockwarts kommen, es bannt ein Unwetter.“, sagte Shouw und zeigte gen Himmel. Also machten wir alle (auch Melanie) uns auf, zurück zum Hafen zu kommen. Alle man an Bord und los geht’s.

Eine Seefahrt die ist lustig
Während wir so lang schipperten kam der Sturm immer näher. Und nach einer Stunde, erreichte er uns. Toll! Und wir saßen in so ’nem Miniboot, das zum Kentern verurteilt wurde. Wir legten schon mal alle unsere Rettungswesten an, Vorsicht ist besser als Nachsicht. Und schon k am auch eine riesige Welle und.... zog Melanie mit sich! Sofort sprang ich ins Wasser und schwamm ihr nach. Die Wellen wurden immer größer, und die See immer unübersichtlicher. Der Himmel war schon schwarz, es begann zu regnen. Es war ein Teufelssturm wie in Filmen! Durch die rote Rettungsweste erkannte ich Melanie und zog sie mit mir. Das Boot trieb ab und ich hatte es schwer mit der Strömung. Langsam fuhren die anderen mit dem Motor zu uns. Ich hievte zuerst Melanie auf das Boot, dann mich selber. Die See wurde noch heftiger. Ich sah nach Felsen oder so, nichts, zum Glück. „Das ist doch mal eine Seefahrt, oder?“, hörte ich eine kalte Stimmte direkt hinter mir. Ich wirbelte um. „Oh, hallo Ben.”, begrüßte ich ihn gelassen. „Schau mal was ich hier habe.“ Er hielt Melanie an der Weste über dem Wasser. „Wäre doch zu schade wenn sie Kielholen müsste.“, grinste er mich an. „Lass sie los!“, schrie ich ihn an. „Nichts lieber als das.“ Ich machte große Augen und verfluchte mich selbst. Wie konnte ich nur so blöde sein und grade das sagen! Er lies Melanie los. Ich sprang ihr hinterher. Doch irgendetwas zog mich in die Tiefe. Ich schaffte es Melanie auf das Boot zu helfen, aber ich trieb immer tiefer. Irgendetwas an meinem Bein zog mich in die Tiefe. Ich sah hinunter, und erkannte schwerfällig, dass um mein Bein ein Seil war und an dem Seil hing eine Eisenkugel. Verflucht! Warum hat Ben auch diese Dämonenkräfte! Ich war schon so tief, das ich glaubte, mein Trommelfell platzt gleich. Zum Glück halte ich diesem Druck stand. Aber es wurde sehr fies. Ich spürte einen stechenden Schmerz in meinen Ohren, wollte schreien, durfte aber nicht. Ich schaute nach oben, ich konnte das Boot nicht mehr erkennen. Das ist wohl mein Ende.

An Bord des Schiffes macht man sich auch sorgen um Kiara. „Wo bleibt sie denn nur?“, fragte Alex ungeduldig. „Die wird nicht mehr auftauchen.“, verabschiedete sich Ben mit einem gemeinen lächeln und verschwand. „Lis! Du musst ihr hinterher schwimmen und sie retten!“, rief Shouw in Panik. „Bis du verrückt! Ich bin doch nicht Lara Croft!“, verteidigte sie sich. „Aber ich!“, hörten die anderen eine Stimme rufen. „LARA!“, riefen die anderen begeistert, fröhlich und geschockt zugleich. Wer hätte denn geahnt dass Lara kommen würde. Mit einer zweiten Person auf einem Besen kam Lara zu den anderen runter. „Klara war so nett und nahm mich mit.“, sie weis auf die Person vor sich. Man glaubt es kaum, sie sah genau so aus wie Kiara! Nur eines fehlte, ihre Berühmte Locke. Aber dennoch Haargenau. Lara sprang vom Besen ins Wasser und tauchte nach Kiara. Endlich erreichte sie, sie und hielt sie fest. Was natürlich nicht gut war, da sie jetzt auch in die Tiefe gerissen wurde. Das Wasser wurde eiskalt. Lara holte ein Messer hervor und kletterte an Kiara hinab. Dann zerschnitt sie das Seil und sie blieben endlich stehen. Dummerweise waren sie fast am Grund, und es waren Meter bis zur Oberfläche und beiden ging die Luft aus. Klar, Kiara konnte noch etwas durchhalten, aber nicht Lara. Also tat sie das, was sie schon einmal gemacht hatte. Sie schnitt sich mit dem Messer in den Arm. Der fing sogleich stark an zu bluten und ein Hai folgte diesem Geruch. Kiara war schon dabei nach oben zu schwimmen und bemerkte den Hai gar nicht. Und Lara? Sie wartete schon auf den Hai. Und er kam, er schoss gradewegs auf sie zu und dann, knallte Lara dem Hai eins auf die Nase. Der wich zurück und wollte nach oben schwimmen. Lara packte seine Flosse und schwamm mit ihm. Also der Hai zog sie mit sich. Auf dem Weg, nach oben, nahm sie noch Kiara mit. Alles paletti, als der Hai wieder nach unten wollte, waren es nur noch ein paar Meter bis zur Oberfläche, die konnten die beiden locker alleine schwimmen. Und oben wartete man schon sehnsüchtig auf die beiden.

Kiara’s Zwillingsschwester

Das erste was ich erkannte als ich wieder wach wurde, war ein Mädchen das Haargenau so aussah wie ich! Ich schreckte sofort hoch. „Wer bist du?“, fragte ich erschrocken. „Ich bin Klara, dein Zwilling.“, antwortete das Mädchen lächelnd. „Du hast viel durchgemacht, da ist es verständlich das du dich nicht an mich erinnern kannst.“ Mann, das ist schon was. Ich rette meine eigene Tochter vor dem Tod und wusste nicht das sie es ist und dann werde ich auch noch von meiner eigenen Zwillingsschwester begrüßt. Mann, das Leben ist hart. „Und dem nach, bin ich deine Halbschwester.“, meldete sich Lena. „Aha, okay, gut zu wissen. Nein! Stimmt gar nicht! Schlecht zu wissen! Dad oder Mom hatte nie einen oder eine andere oder anderen!“, rief ich daraufhin wütend. „Okay, um es genau auszudrücken bin ich deine Cousine. Aber da du eine Weile dachtest dein Onkel und deine Tante wären deine Eltern, wär ich ja eigentlich deine Schwester gewesen. Aber da ich blond bin, heißt das ja wohl das Dad noch eine andere zuvor hatte. Was auch so ist, aber wir sind ja beide im gleichen Jahr geboren, also wärst du meine Halbschwester. Da deine Eltern aber mein Onkel und meine Tante sind, sind wir Cousinen.“ Wow! Das ist aber eine Erklärung! Die glatt zur Verwirrung führt. „Aha.“, sagte ich deshalb nur. Und damit war das Thema gegessen.

Skateboard verboten
So, da bin ich mal wieder. Also, ich bin mal wieder in Shockwarts *hihi*. Kaum haben wir uns mal richtig ausgeschlafen (es war der 2.1.05) da hatten wir auch gleichen einen krassen Vorfall. Folgendes ist passiert:

Alex, Lena, Yara, Shouw und ich schlenderten mal wieder durch die belebten Korridore von Shockwarts. Und plötzlich kommt da wieder dieser Steve an. Er stieß sich mal wieder an uns vorbei, aber hallo! Mal wieder so... wie soll ich es ausdrücken... freundlich wie immer. „Aus dem Weg! Weg da! Ich muss hier durch!“ Und dann, stieß er uns beiseite und ich konnte grade noch einen Blick auf ihn erhaschen wie er, doch tatsächlich Shouw’s Zauberstab stahl! Dies bemerkte auch sie und schrie ihm sofort wütend und hinterherhetzend nach: „Gib mir meinen Zauberstab zurück du widerlicher Dreckskerl!“ Ich war natürlich genauso sauer wie Shouw, blickte mich in der Menge um, und fand auch das wonach ich suchte. Okay, nicht genau das. „’tschuldigung, nur geliehen!“, rief ich einem Jungen zu während ich ihm sein Skateboard wegnahm. Wie ich schon sagte, es war nicht genau das wonach ich suchte, hätte auch ein Besen sein können. Na ja, ich warf mich also in die Menge und sprang auf das Skateboard. Sofort fühlte ich wie eine Welle Macht über mich strömte.
Ich skatete im Slalom durch die Menge immer hinter Steve her. Immer schneller und schneller. Mist! Da vorne würde ich nicht durchpassen! So ein Gewühle! Zum Glück war vor der Schülermenge eine Art Rampe. Und über die fuhr ich. Hui!!! War ich hoch! Aus Spaß machte ich ein paar Kunststückchen. Kickflip, Melon, oder so, glaube ich war das. Oder so was ähnliches, ich kenne mich damit nun mal nicht aus. Auf jeden Fall flog ich über die Menge rüber und kam auf der anderen Seite an, den Typen immer noch im Visier. Himmel Gott noch mal wie ist der da durch gekommen?? Aber ich skatete ihm tapfer hinterher. Und nun kam der Horror, ihr müsst nämlich wissen, die Treppen, bewegen sich nicht wie ihn Hogwarts, sie verschwinden! Und man kann nicht drauf treten oder so. Sie sind weg, als wären sie nie da gewesen. Und Steve, der rannte gradewegs darauf zu. Er nahm seinen Zauberstab, schrie irgendeinen Spruch und aus seinem Zauberstab flog ein Seil. Oder so was ähnliches. Es sah so aus wie Spinnenweben. Vielleicht war der Spruch „Spin the wear, speed surprise“ oder so. Hihihi, nein, nein. Also, auf jeden Fall, blieb das Ende des Seils an der Decke kleben und er schwang sich auf die andere Seite des Treppenhauses. Weil grade in diesem Moment eine Treppe verschwand, wie das Schicksal so spielt. Mist!
Doch ich wusste mir mal wieder zu helfen. Jetzt kam es auf mein äh meinen Mut an. Ich zückte meinen Zauberstab und zauberte eine Rampe die über das Geländer. Und ich raste darüber, und flog über das Treppenhaus. Steve glaubte natürlich ich würde das nicht schaffen und blieb stehen. Nun, ich dachte das auch, aber ich gab nicht auf. Nur fliegen ist schöner, auch wenn es abwärts geht. Aber, es war kaum zu glauben, ich landete auf der anderen Seite! Zwar etwas hart, aber ich war drüben. Und schon begann Steve wieder zu rennen. Doch ich war ihm dicht dran, bis, ja bis er in einen engen Gang einbog. Es war unmöglich ihn zu überholen. Was it impossible? Nein, nicht ganz! Ich holte zum entspurt an und skatete die Wand entlang. Elegant landete ich vor Steve. „Darf ich jetzt bitte den Zauberstab zurück?“, fragte ich ihn giftig. Wiederwillig gab er mir ihn. „Danke.“ „Das war fantastisch!“, hörte ich Lis begeistert rufen. „Klasse! Du hast den Zauberstab zurück!“, hörte ich Shouw. Alle kamen jubelnd auf mich zu gerannt. „Hoch lebe Kiara!“, riefen sie. „Hey KT, was hellst du von einem Skateboardwettbewerb?“, fragte Lis. „Ich? Wann? Jetzt?“, fragte ich verwirrt. „Übermorgen. Pack schon mal deine Sachen. Morgen geht’s auf den Luxusdampfer.“ Wow! So viel Glück! Ich bin doch nicht Gustav Gans! Ich war total happy, und vergaß da einen wichtigen Aspekt. „Du glaubst, also, du skaten, ja?“ , fragte ein Mädchen das cool an der Wand stand. „Öhm, ja, wieso?“ „Ich wette, du kannst nicht mal einen Kickflip!“ Nun kam sie auf mich zu. Die anderen meiner „Fans“ zogen ab. „Hallo, ich bin Tiffany.“ „Hi. Mein Name ist Threepwood, Kiara Threepwood.”, stellte ich mich vor. “Ich weiß.”, grinste Tiffany. „Also, du glaubst also, du könntest skaten?“, wiederholte sie. „Also, na ja...“, stotterte ich. „Nicht wirklich.“, gab ich schließlich zu.

Soll ich das Deck für dich halten?
Tiffany ist ganz nett. Sie hat mir gesagt, sie komme mit und lehre mir das skaten. Ich will jetzt nicht sagen, das hätte ich nicht nötig, aber das hab ich! Ich kann nicht mal einen Kickflip von einem Heelflip unterscheiden! Peinlich, peinlich. Also übten wir, oder vielmehr, lernte ich, an Bord des Schiffes meine Skater-Kunst. Tiffany hatte ein ziemlich kurzes Top an, und eine kurze Jeans, also Shorts. Und eine Sonnenbrille. Sie sah echt scharf aus. Und ich lernte erst mal auf dem ganzen Schiff skaten. Ich konnte es schon ziemlich gut, nur das Problem waren die Tricks, und darum geht es ja bei einem Wettbewerb. Also zeigte mir Tiffany alles. Kickflip, Varial Kickflip, Heelflip, Cannonball, Melon, Air walk….. Haufenweise Tricks eben. Dann waren da noch die Grinds. 50-50, BS 0-5, Nosegrind.... die Lines: FS Noseblunt, BS Boneless, Invert, Varial Invert to Frakie… Und die Fliptricks, da wären unter anderem: Impossible, Pop-Shove it, Hardflip.... Ich möchte jetzt nicht alle aufzählen. Na ja, also übten wir halt. Ich bin dann ein paar mal die Wasserrutsche runtergeskatet, um den Brunnen rum gegrindet, in die Kuchen gesprungen *hähähä*, in die Tische und Stühle gefahren, den Propeller, im Ausstellungsraum, „abgerissen“ (Ich konnte einen Typen (ein Deck tiefer) schreien hören: „Platy hell, where is that come from?“ Und als er durch die Luft flog: „Oh no, not my new Suet!“ Was soviel bedeutet wie: „Wo kommt das den her? Oh nein! Nicht mein neuer Anzug!“ Und ein anderer: „Das hätte ins Auge gehen können.“ Auch er flog ins Wasser: „Verdammte Schwerkraft!“ Und wieder einen anderen (um die fünf Leute sind von Bord geflogen) „No! I think I lode the stow on!” Das heiß auf Deutsch: “Ich glaub ich hab den Herd angelassen.“ Also, die sagten schon ganz witzige Sachen.) Und dann hab ich noch den „wahren“ Kapitän befreit. Der andere war.... nicht ganz so anständig. „You! Yes you skate down there. You’re shutdown the glass, and send me free. I’m the true Captain return.” Oder so ähnlich, kann mich nicht mehr dran erinnern. War aber ganz witzig.
Und Tiffany bombardierte mich immer mit Sprüchen wie: „Das könnt ich auch, gib dir mehr Mühe.“ Und: „Nächstes Mal hast du mehr Glück.“ Wenn ich mal gefallen war. „Ich bin nicht sehr beeindruckt.“ Wenn ich lahme Tricks machte etc. .

Aber endlich schaffte ich es. Und sie rief begeistert: „Schön! Supi! Das war super!“ Und wenn ich es mal schaffte richtig lang zu grinden: „Jetzt fehlt nur noch die Landung.“ Mit einem Spezialtrick, den man nur mit Adrenalin pur hinkriegen konnte, „Das war schon sehr beeindruckend. Hey jetzt nimmt die Sache Form an.“ Aber wenn ich es mir verscherzte: „Soll ich das Deck für dich halten? Du glaubst also du kannst skaten, ja? Komm schon, das war lahm! Das kannst du ja wohl besser! Ich wette, du kannst nicht mal einen Kickflip.“ Aber oft jubelte sie auch. Aber so was von. Dann hüpfte sie begeistert auf und ab.

Kein Anschluss unter dieser Nummer
Oooh, es ist soweit. Heute ist der Wettbewerb. Ich sollte als 6. kommen. Also schaute ich erst mal den anderen zu. Verdammt, waren die gut! Noch bevor ich dran war, versuchte ich mit Lena zu unterhalten. Per Gedanken. Ich wollte ihr sagen das sie jetzt den Fernseher einschalten konnte. *gg*
Also, nahm ich all meine Gedanken zusammen und konzentrierte mich auf Lena. Ich hatte schwer zu tun. Ich zitterte schon vor Anspannung, und plötzlich: „Dü-dü-dü Kein Anschluss unter dieser Nummer.“ Und da schaute ich erst mal doof aus der Wäsche. Was soll das denn? Na gut... dann versuch ich es mit Yara. Gesagt getan. Ich konzentrierte mich auf sie. Doch wieder: „Dü-dü-dü Ihr gewünschter Gesprächspartner ist zur Zeit nicht erreichbar, versuchen Sie es später noch einmal.“ Okay, das war jetzt wirklich blöd. Aber damit sie es nicht verpassten, rief ich sie eben auf ihr Handy an (wenn schon den schon).
„Hi Lena.“, begrüßte ich sie.
„Oh hi Kiara, und? Wie ist’s gelaufen?“, wollte Lena gleich wissen.
„Ich wollte dich anrufen um dir zu sagen das ich jetzt dran bin.“
„Oh, viel Glück.“
„Ja, danke. Ich ab grade versucht mich mit deinen Gedanken zu unterhalten.“
„Oh sorry, ich hab den Anschluss getrennt.“
„Und was ist mit Yara?“
„Die schläft grade.“
„Dann weck sie! Ihr wollt es doch nicht verpassen. Ich muss jetzt. Ciao.“
„Viel Glück noch mal.“
„Danke.“
Ich legte auf. Schnappte mir mein Skateboard und ging in die Arena.

Ein unerwarteter Vorfall
Die Arena war voller Menschen. Ooh, mir wurde schlecht. Aber ich musste das durchziehen.
Also stieg ich auf das Board und wartete auf den Startschuss. Und der kam auch prompt.
Und schon skatete ich auf ein Geländer zu. Ich skatete den halben Weg, ich hielt mein Gleichgewicht, doch plötzlich rutschte ich ab! Wie kommt das? Ich hatte das Gleichgewicht gehalten! Ich hatte einen Grind gemacht, wo ich auf der rauen Seite stand! Und trotzdem rutschte ich ab?
Unsanft landete ich auf dem Geländer. Und wie? Natürlich so dass das Teil mir zwischen die Beine gerammt wurde. Erst schrie ich vor entsetzten dann vor schmerzen auf. Mit einem verzerrten Gesicht glitt ich seitwärts von dem Geländer runter. Au! Doch auch mit unerträglichen Schmerzen gab ich nicht auf. Ich nahm das Brett und stieg wieder drauf. Und versuchte einen Liptrick. Also erst mal die Halfpipe hoch geskatet und dann mit einer Hand am Rand festhalten und mit der anderen das Board. Doch da das Schicksal sich ganz klar gegen mich verschworen hatte, rutschte ich auch hier ab. Und landete auf dem Rücken oben auf der Halfpipe. Ich schrie wieder vor Schmerzen und begutachtete meine Hand. Sie war mit einer schwarzen Flüssigkeit befleckt. „Öl?!“ Ich wischte meine Hand an meiner Hose ab und stieg wieder auf das Skateboard. Sofort versuchte ich mich an den nächsten Grind. Holz. Und wie erwartet brach die Rail zusammen! Und wieder fiel ich hin. Damit ich nun wenigstens einen Punkt bekam, steuerte ich auf das Höchste Sprungpodests zu. Und also ich oben war, sprang ich. Und... hielt mich an dem Kabel für die Deckenlampen fest. Das Skateboard flog nach unten und explodierte. Sofort wurde der Wettbewerb abgebrochen. Ich hangelte mich am Kabel an eine Hohe Stelle um wieder runter zu kommen. Das war kein Zufall, so was passiert nicht einfach so. Das erkannte ich schon beim Öl. Warum ich weiter gemacht hatte, wusste ich selbst nicht. Aber eins war klar, diesen Mordversuch konnte nur Ben geplant haben. Ich wollte grade losrennen und ihn suchen, als ich plötzlich den Boden unter den Füßen verlor und schnell herumgewirbelt wurde. Ich wurde an eine andere Stelle teleportiert. Und direkt zu, wer hätte es nicht geahnt, Ben.

Zu dumm um zu zaubern
Immer noch herumwirbelnd kam in an. Das hatte ja grade zu Matrix Effekte. Etwas taumelnd blieb ich stehen. „Oh nein.“, seufzte ich, als mir Ben zu Gesicht kam. „Mir ist fast schlecht geworden als ich herumgewirbelt wurde, aber jetzt da ich dich sehe, ist mir richtig nach kotzen zumute.“ „Höflich wie immer.“, begrüßte mich Ben kalt. Und sofort zückte er ein Schwert.
„Wo hast du das den her?“
„Spielwarenhandel.“
„Klar.“, gab ich unglaubwürdig zurück.
„Du kennst doch sicher Peter Pan, den neuen Film.“
„Äh, nein, ich glaub den hab ich verpasst.“
„Hast du den Trailer gesehen?“
„Ja klar doch! ‚No, not Napoleon!’” Ich lachte.
“Tja, und der Tod ist so ähnlich. You can never come back again.“
“Warum hab ich das dann schon um die 5 Mal geschafft?”
Und somit griff er an. Und ich hatte kein Schwert. Mit einem gekonnten Salto rückwärts wich ich seinen Stichen aus und flüchtete auf einen Felsvorsprung. Wir waren in einer Art Höhle. „Findest du das nicht etwas unfair?“
„Wenn du verstand hättest, wäre dir sicher eingefallen, das du Zauberkräfte besitzt.“ Ich hätte mir am liebsten eine geknallt. Stattessen verzog ich aber das Gesicht und gab einen eigenartigen Laut von mir. „Idiot!“, beleidigte ich mich selbst. Und schon sprang ich wieder von Felsvorsprung da Ben mich wieder angriff. Ich suchte angestrengt nach einem Zauber. „Sei-bai!“, schrie ich aus Verzweiflung. Das war der erste Zauber der mir einfiel. Und schon schoss aus meiner Hand eine Feuerkugel, rot bis gelblich, wie sie war, schoss sie auf Ben zu. Doch der gähnte nur und durchstach mit dem Schwert die Kugel, die in tausend Teile zersprang. Ich hörte auf zu atmen. „Okay, das dürfte jetzt ein kleines Problem sein.“ Ich sprang wieder in Deckung. „Fleurs des Yeux!“, schrie ich. „Six Fleurs.“ Verflucht! Mir blieb nur noch die Flucht, oder Marron. Bei dem Gedanken musste ich lachen. Und vergaß auszuweichen. Und schon *ratsch* zerschnitt Ben mein T-Shirt. „AH!“, ich schrie erschrocken auf. Mit der Schwertspitze hatte er mich zwar nur geschleift, aber er hatte mir das ganze Unterteil des T-Shirts abgeschnitten. Ihr glaubt ja nicht wie froh ich war das ich darunter noch ein Top anhatte. Ich klatschte ihm eine und wich zur Seite aus. Dann raß mir den Rest des Shirts ab und Niepinierte mich zurück nach Shockwarts.

Ekelfaktor 10
„Kiara! Wie siehst du den aus?!“, empfingen mich die anderen schockiert. Da hatten sie auch Grund zu. Zwischen meinen Beinen war es nass, weil ich ja auf das Geländer gefallen bin, also hat es geblutet, ich hatte einen Ratscher in der nähe meines Halses bzw. meiner Brust, ich war in Schweiß gebadet....
„Ich hab mal eben kurz mit Ben gekämpft.“, versuchte ich es gelassen raus zu bringen, doch ich kriegte einen Schmerzanfall und vor meinen Augen wurde es schwarz.

Als ich wieder aufwachte erkannte ich das ich in meinem Bett lag. Und vor mir lag ein Zettel.

Hi Kiara,
wir sind auf dem Weg nach Ägypten mit dem Abenteuerkurs von Lis.
Schön das du wieder aufgewacht bist.
Alex

Erst mal verstand ich gar nix. Dann sah ich auf meinen Wecker. Kaum zu fassen! Es war bereits der 10. Januar! Ich war um die 4 Tage ins Koma gefallen. Ich machte mich schnell fertig und sang dabei ein bisschen herum.

I wonder how I wonder why yesterday you told me 'bout the blue blue sky and
all that I can see is just the yellow lemon-tree
I'm turning my head up and down turning turning turning turning turning around
And all that I can see is just the yellow lemon-tree

Dann schnappte ich mir meinen Besen und flog ihnen hinterher nach Ägypten. Verflickst! Warum muss ich immer zu spät kommen? Da fiel es mir wieder ein: Warum mach ich es mir immer so kompliziert? Ich niepinierte mich nach Ägypten.

Ja, ja, ja, ich bin aber auch schusselig! Na ja, endlich war ich dann auch in Ägypten. Ich konnte sehen das unsere kleine Gruppe sich grade in eine Pyramide wagte. Ich also schnell hinterher. „Hey wartet auf mich!“, rief ich ihnen hinterher. „Kiara! Du bist ja wieder wach!“, rief Lena erfreut. „Juhu.“ Ich musste lachen. Alex hatte so eine „begeistertes“ Jubeln gebracht. Kurz darauf stimmten auch die anderen in meine lache ein. „Okay, wir müssen weiter.“, grinste Lis und versuchte ihr lachen abzuwürgen. „Nun aber los, wir wollen doch in die Grabskammer.“ Und so latschten wir. Latsch, latsch, latsch. Na ja, war nix besonders. Ihr wisst ja, ist ja auch nicht das erste mal, dass wir in Unterirdischen Gängen rumlaufen.

Und endlich (nach einer Stunde, so kam es mir vor) landeten wir in der Grabkammer. „Wow, ist das hier voll.“, seufzte Yara voller Ironie. „Hier waren wohl schon Grabplünderer am werk.“ Wir sahen uns um. „Aber das was wir brauchen, haben sie uns gelassen.“ Lis öffnete ein paar Kästen. „Und ich dachte wir wären hier um ein par Hieroglyphen zu entschlüsseln.“, warf ich ein. „Aber nein, wir sind auch nur Tomb Raider.“, grinste Shouw. Lis nahm etwas aus der Kiste raus, während wir uns die Wandmalereien ansahen. „Bitte holt das raus.“ Wir alle schauten zu Lis und sahen auch gleich wieder angeekelt weg. Lis hielt eine Lunge in den Händen. „Lis! Leg die weg!“, kreischte ich. „Tut’s doch für Professor Quillock.“ Wir hielten alle unsere Hände vor den Augen. Nicht wegen der Lunge, weil Lis eine Schnute zog. „Du ziehst wieder eine dicke Lippe, nicht wahr?“, fragte Alex. „Aber nein, ganz und gar nicht.“, sagte sie langgezogen. Es hörte sich komisch an. Aber trotzdem öffneten wir die Hände. Mist! Sie zog die Schmollnummer durch! Und so blieb uns nichts anderes übrig, als ihr den Gefallen zu tun, und diese Uralten Innereien anzufassen. Das müsst ihr mal machen! Lunge, labberig wie ein Luftballon. Niere.... ich will euch jetzt nicht das brechen leeren. Das erbrechen, nicht die Brüche, wie bei Mathe. Igitt, das ist beides furchtbar.
Also, bevor wir hier alle vom würgen sterben oder so (und bevor ihr euch das näher vorstellt) kehren wir nach Shockwarts zurück. Okay, „Eckelfaktor 10“, ihr haltet jetzt nicht viel davon, oder? Na dann, stellt euch das doch einfach mal 10 Minuten lang Bildlich vor. Lunge, Leber, Nieren, Magen, Darm, Gehirn.... alles in den Händen ohne Schutz, halten. Lecker!

ES IST NICHT MEINE SCHULT!
Ach, ja, ja, ja. Verdammter Ben! Dieser Mistkerl! Dieser Hornochse! Hat mich doch tatsächlich wieder entführt! Und ich hab noch was raus gefunden. Klara, siehe „Eine Seefahrt die ist lustig“ , ist nicht meine Zwillingsschwester, sie ist ich! In einer anderen Dimension. Also ich bin die wahre, aber ich hab andere Dimensionen. Klara ist eigentlich die Piratenbraut, ihr ist der Besen zugeflogen und blah blah blah. Aber in Wirklichkeit, ist sie ich, halt „geteilt“. Also.... argh! Gehirnkribbeln! Also, es gibt mehrere Dimensionen von mir. Shockwarts, Raider, Pirat, und Amerikaner. Und nicht zu vergessen, die ganz normale Deutsche. So, und immer wenn einer von uns mal bock auf was anderes hat, tauschen wir. Plus die Sache mit der Parallel Welt. Die hat sich inzwischen schon so verzweigt. Furchtbar ist das! Na ja, zurück zum Thema.
Ben hatte mich also mal wieder zu sich gebeamt. Ach, wie ich das hasse!
„So, so, so, mal wieder da.“, begrüßte mich Ben.
„Shut up!“
„Nun komm, du kannst doch noch kämpfen, oder?“ Er holte mal wieder sein Schwert heraus. Doch dieses mal, hexte ich mir eins. Und so *kling* *klong* *paff* kämpften wir ein bisschen. Bis - ihr werdet lachen - ich Ben seinen linken Arm abgeschlagen hatte. Es war nicht ekelhaft, es war richtig witzig.
„Jetzt Schmalzgesichtiger Ben, gibt’s kein Pardon mehr!“
„Oh, das ist nur ein Kratzer.“
„In Kratzer? Dein Arm ist ab!“
„Ist er nicht!“
“Und was ist das da?“ Ich deutete mit meinem Schwert auf den am Boden liegendem Arm.
„Oh.... Macht nix, es gibt schlimmeres!“
„Du bist verrückt.“
„Komm du Göre!“ *kling* *klang* *paff*
Ben war armselig, wenn er nur mit einem Arm kämpfte. Er wollte mich durchstechen, verfehlte aber und taumelte an mir vorbei. Ich hab ihm also auch den zweiten Arm abgeschlagen. Ich hätte vor lachen geplatzt, aber ich blieb ernst.
„Der Sieg ist mein!“
„Mein Gott, Kiara.“ Ich kniete mich nieder. Einfach so aus Spaß.
„Wir danken dir, oh Herr.... AH!“ Ben trat mir gegen den Topf.
„Na, komm hoch, es geht weiter!“
„Was?“
„Ja!“
„Ich glaub mich tritt ein Pferd.“, murmelte ich währen ich aufstand. Der Kerl, ohne Arme, wollte immer noch weitermachen!
„So tapfer du auch sein magst, der Sieg ist mein!“
„Oh, hast du schon genug?“ Ben tänzelte um mich herum.
„Jetzt hör mal zu, du abgebrochener Riese, du hast keine Arme mehr!“
„Wer sagt das?“
„Na kratzt dich mal!“
„Ahhh, ist doch nur ‚ne Fleischwunde!“ Ich hätte angefangen los zu lachen. Das kam mich schrecklich bekannt vor. In einem Film....
Ben trat mich wieder.
„Feigling!“
„Lass den Blödsinn!“ *kick*
„Feigling!“
„Noch ein Wort, und du brauchst ‚nen Rollstuhl!“, drohte ich ihm. Er kickte mich wieder. „Okay, das wars!“ Ich schlug ihm auch das andere Bein ab. Er stand doch immer noch! Er hüpfte zwar etwas herum, aber er stand. Auf einem Bein und ohne Arme. Das sah so witzig aus! Im ernst, es blutete zwar, aber es sah gar nicht schlimm aus.
„Ich spuck dir ins Auge und blende dich!“, murrte Ben und hüpfte umher.
„Was machst du?“
„Na komm schon!“
„Willst du mir meine Klamotten versauen?“ Er lehnte sich etwas an mich.
„Ich bin Unbesiegbar!“
„Nein, ein armer Irrer.“
„Sir Ben de Flame triumphiert immer! Komm schon, ich schlag dich zusammen! Komm schon!“
„Ohne Arme?“
„Na komm schon! Du bist doch nur feige!“ Okay, das wars! Ich schlug ihm auch das letzte Bein ab. Nun „stand“ er so auf seinen Hüften auf dem Boden und schaute zu mir nach oben.
„Also gut, einigen wir uns auf Unentschieden.“, gab Ben schließlich auf. Nun fing ich richtig an zu lachen. „Rühr dich nicht vom Fleck, ihr hol mal eben Tod.“ Da schmiss ich mich auch schon auf dem Boden und gackerte weiter. Telepatisch signalisierte ich Tod. Doch, obwohl ich es ihm verboten hatte, kullerte Ben davon. Er rollte und rollte, und nahm seine Glieder per Zauberkraft mit. Ich bemerkte das natürlich erst als er weg war. Toll! „Tod, komm schnell!“, rief ich ihn. Und schon kam er auch schon angedüst.
„Ah, tut mir Leid,
das Pferd verlor einen Hufeisen,
ich musste mich um ein Schiffswrack kümmern,
meine Sense war stumpf,
es kam zu einem schrecklichen Erdbeben,
die Karte ging verloren,
die Reinigung lies sich zu viel Zeit mit meinem Unhang,
eine unerwartete Epidemie brach aus.
ES-IST-NICHT-MEINE-SCHULT!“ *kling* Deprimiert lies er seine Sense fallen und schmiss sich auf den Boden.
„Oh Mist!“

 

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